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Aktuelle Kita-Situation Ausschuss lobt touristische Entwicklung Haselünnes

Von Gerd Mecklenborg | 04.06.2018, 20:55 Uhr

Die Mitglieder des Ausschusses für Schulen und Kultur der Stadt Haselünne haben sie über die touristische Entwicklung im Hasetal informiert. Zudem wurden die Ausführungen zu mehreren Beschlussvorlagen zur Kenntnis genommen.

Im Bericht der Verwaltung ging Bürgermeister Werner Schräer kurz auf die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen in der Hasestadt ein und legte dar „dass wir in punkto Kita-Plätze -sogar mit ein wenig Luft- in das neue Kita-Jahr gehen werden“. Insgesamt könne man „in diesem Bereich zufrieden nach vorne blicken“, sagte Haselünnes Bürgermeister. Ausführlich erläuterte Schräer dann die Zahl der Plätze in den einzelnen Einrichtungen. Wichtig sei es, „dass jedem Kind im gesamten Einzugsbereich von Haselünne wohnungsnah ein Kita-Platz angeboten werden kann“, sagte Schräer.

In den städtischen Schulen seien speziell in den Sommerferien zahlreiche Maßnahmen vorgesehen, die bis zum Schuljahr 2018/2019 umgesetzt werden sollten, kündigte Schräer an. Als Beispiel nannte er die Arbeiten am Verwaltungstrakt der Paulusschule, den Einbau einer neuen Küche für die Bödiker Oberschule oder die Installation einer neuen Heizung in der Grundschule Flechum. Ein Antrag über die Weiterführung der Don-Bosco-Schule als Förderschule Lernen sei bereits gestellt worden, vernahmen die Ausschussmitglieder, die parteiübergreifend den Maßnahmen zustimmten.

Urlaub auf Rezept

Ausführlich berichtete Wilhelm Koormann, Geschäftsführer des Zweckverbandes Erholungsgebiet Hasetal, über die touristische Entwicklung in der Region. Den Schwerpunkt legte Koormann auf das Pauschalangebot „ Radurlaub auf Rezep t“ und auf den Hünenwanderweg. Ergänzt werden diese Angebote durch Präventionskurse wie „gesunde Ernährung“, „Muskelentspannung“, oder „autogenes Training“.

Diese Kurse würden durch die gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst, erfuhren die Sitzungsteilnehmer. „Um das alles zu managen, hatten wir jede Menge an Bürokratismus zu überwinden“, erklärte Koormann, „denn für die zertifizierten Kurse mussten alle Kursleiter intensiv geschult werden“. Auf der Leinwand zeigte der Referent Bilder der angeschlossenen Hotels und Anlagen, dabei präsentierte er auch die bisherige Buchungsübersicht für die neue Saison.

Bürgermeister Schräer und die Ausschussmitglieder lobten „die einmalige Entwicklung des Verbandes aus kleinsten Anfängen bis hin zum Produzent von deutschlandweiten Vorzeigeprojekten im Tourismus, die für die Stadt Haselünne und für das gesamte Emsland ein tolles Aushängeschild darstellen“.