Rampen und Verweilmöglichkeiten Durchgang vom Markt zum Gebäudekomplex am Wasserturm Haselünne

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Haselünne. Der Höhenunterschied ist beachtlich: Mehr als einen Meter Gefälle muss die Stadt Haselünne bei der Gestaltung des Durchgangs vom Markt zum neuen Wohn- und Geschäftshaus am Wasserturm ausgleichen.

Die Arbeiten sind in vollem Gange, sollen bis Mitte November beendet sein. Kosten: 80000 Euro.

Die Durchwegung entsteht zwischen dem Juwelier Hoffmeister und dem Hansehaus. „Mit ihm wollen wir eine möglichst große Durchgängigkeit vom Markt zum Neubaukomplex an der Stelle der alten Berentzen-Produktionsstätte schaffen“, so Bürgermeister Werner Schräer.

In Sichtweite des Wasserturms

Der Durchgang verläuft S--förmig versetzt zwischen den Gebäuden und führt zu einem offenen Platz in Sichtweite des alten Wasserturms. Hier sollen Verweilmöglichkeiten geschaffen werden, die den Platzcharakter betonen.

Plätze zum Verweilen gibt es außerdem auf dem gesamten Bereich ab Markt. Diese werden insbesondere an den drei Rampen zu finden sein. Sie werden geschaffen, um die deutlichen Höhenunterschiede behindertengerecht zu überwinden. Nach Angaben von Bauamtsleiter Martin Pohlmann werden diese drei versetzt geplanten Rampen so platziert, dass sie für Rollstuhlfahrer gut passierbar sind. Daneben gibt es aber auch eine Treppenanlage und etwa in der Hälfte des Weges eine länglich-ovale Holzkonstruktion als Ruheplatz.

Leuchtelemente im Boden

Um den neu entstehenden Bereich optisch von Weitem zu signalisieren, werden in den Boden Leuchtelemente eingelassen. Die werden später auch am Markt aufgegriffen, der bekanntlich saniert werden soll ( wir berichteten).

Dabei wird jetzige Kopfsteinpflaster komplett saniert. Ein zentraler Punkt der Planung sind die Stellflächen für Pkw. Etwa 20 verteilen sich derzeit an Nord- und Südseite. Künftig wird es nur noch Parkplätze im südlichen Bereich geben. Die sollen mit drei Metern deutlich breiter und bequemer einfahrbar werden. Hinzu kommen drei Behindertenparkplätze über die gesamte Länge des Marktes .

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist ein Aspekt, unter dem die Stadt Haselünne die Gestaltung des Marktes angeht. Menschen mit Beeinträchtigung soll das Passieren der Fußgängerbereiche durch ein teilweises Austauschen des jetzigen Granitpflasters erleichtert werden. An vielen Stellen stehen Steine hoch, werden insbesondere für Menschen am Rollator zur Stolperfalle. Große Querungsflächen aus hellem Betonstein Sahara sollen hier Abhilfe schaffen. Sie werden im Bereich der künftigen Laufachsen des nördlichen Marktes geschaffen.

Geplanter Durchgang zwischen Hoffmeister und Hansehaus. Quelle: Stadt Haselünne/Grafik: NOZ/Heiner Wittwer


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