St. Ursula Saints trainieren erfolgreich Haselünner Schüler mit neuem Flag-Football-Team

Ein Pfiff ertönt, und schon eilen Dinah, Maxl und Leonard bereits wieder mit rasanten Passrouten über das Spielfeld. Nicht ohne Stolz tragen sie dabei ihre neuen Trikots, die dem gesamten Team jüngst von Andreas Kruse von Wohnbau Kruse in Haselünne gesponsert wurden. Foto: Kreisgymnasium HaselünneEin Pfiff ertönt, und schon eilen Dinah, Maxl und Leonard bereits wieder mit rasanten Passrouten über das Spielfeld. Nicht ohne Stolz tragen sie dabei ihre neuen Trikots, die dem gesamten Team jüngst von Andreas Kruse von Wohnbau Kruse in Haselünne gesponsert wurden. Foto: Kreisgymnasium Haselünne

Haselünne. Fragt man Dinah und Maxl, zwei Schüler aus dem Jahrgang 9, die zum neuen Flag-Football-Team am Kreisgymnasium Haselünne gehören, nach ihrer Motivation, sich als Teil dieser Sportmannschaft zu verstehen, sind sie sich sehr schnell einig: „Es ist ein cooler Adrenalinschub, wenn man als Team aus Jungs und Mädchen spielen und mit gemeinsamem Kampfgeist einen Touchdown erzielen kann.“

Seit Februar 2017 sind die beiden Teil eines 25-köpfigen Teams aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 bis 10 der Bödiker-Oberschule (BOS) und des Kreisgymnasiums St. Ursula Haselünne (KGH) unter Leitung ihres Lehrers und Trainers Holger Seidel. Mit viel Begeisterung trainiert er die junge Mannschaft wöchentlich zwei Stunden in der Sporthalle des Kreisgymnasiums.

Seine 15-jährige eigene Erfahrung als aktiver Spieler und Coach im American Football führte Seidel zu der Überzeugung, dass die entlehnte Variante des Flag Footballs für die Schüler besonders geeignet sei. Dabei werde nämlich auf Körperkontakt zwischen den Spielern verzichtet, zugleich aber sei eigener körperlicher Einsatz in unterschiedlichster Variation erforderlich.

Stabile Fitness ist Voraussetzung

„Aufgrund der zahlreichen Spielerpositionen, die verschiedene Fähigkeiten voraussetzen, um den Ball zu spielen und dem Gegner eine am Gürtel befestigte Flagge zu entreißen, eignet sich Flag Football hervorragend für Jugendliche unterschiedlicher Größe und Körperstatur“, so Seidel. Das wachsende Können setzt außerdem nicht zuletzt eine stabile Fitness aller Spieler voraus, weshalb das Training der Mannschaft zusätzlich durch den Fitnessökonom Sven Rank begleitet wird.

Die ersten Wettkämpfe stehen den St. Ursula Saints nun bevor, wenn sie noch vor den Sommerferien auf die Jugendmannschaft der Young Titans aus Meppen treffen. Diese und weitere geplante Begegnungen stellen für die Spieler eine große Motivation dar, wenn das Training an manchen Tagen besonders hart erscheint.

Teamgeist tut gut

„Alle Spielzüge gut zu kennen und die erforderlichen Wurftechniken zu beherrschen, ist schon eine Herausforderung. Aber wenn wir am Ende den Touchdown erzielen, nimmt man diese Arbeit gerne in Kauf“, ist Maxl überzeugt vom Trainingsverlauf. „Und der dabei erfahrbare Teamgeist unter uns tut einfach gut“, ergänzt Leonard. Der geplante Besuch eines Footballspiels in der professionellen Liga der Oldenburg Knights stellt ein weiteres Highlight im aktuellen Jahresprogramm der Mannschaft dar, bei dem sie sich viel von den Profis abgucken wollen.

Die Haltung, im Team leistungsstark und erfolgreich sein zu können, ist es auch, die die Schulleiter beider Schulen, Norbert Schlee-Schüler vom KGH und Thorsten Giertz von der BOS, besonders an dem ergänzenden Sportkonzept überzeugt. „Um in ganzheitlicher Weise Schule als Lern- und Lebensort zu begreifen, gilt es, den Schülerinnen und Schülern variable Lernsettings anzubieten, die das unterrichtliche Programm ergänzen und vertiefen“, sind sich beide einig. „In der Ausbildung der Balance aus körperlicher und geistiger Fitness liegt eine wesentliche Chance für Euch, als wirkungsvolle Persönlichkeiten aufzutreten“, sagen Schlee-Schüler und Giertz in ihrer Widmung an das ganze Team.


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