Michael Thürnau als Glücksfee Dreifach-Bingo aus Haselünne geht nach Stavern

Bis alle Hauptpreise vergeben waren, zog Michael Thürnau neue Nummern. Foto: NDRBis alle Hauptpreise vergeben waren, zog Michael Thürnau neue Nummern. Foto: NDR

Haselünne. Auf seiner Bingo-Tour hat Michael Thürnau im Toskana Café des Gartencenters Lüske im Haselünner Gewerbegebiet zum Glücksspiel eingeladen.

Dank der Sponsoren, zu denen neben dem Gartencenter selbst auch die Tankstelle Hopster und die Kiosk-Ecke Freye gehörten, war das Spielen beim NDR-Bingo-Team für die zahlreich herangeströmten Gäste kostenlos. Auf den grauen Himmel reagierte Thürnau mit Humor: „Ich finde, das Wetter ist gar nicht so schlecht für einen Novembertag!“

Bevor das Zahlenziehen begann, erklärte der „Bingobär“, wie Stefan Raab ihn eins betitelte, die Regeln: Auf den Losen befanden sich jeweils 25 Zahlen zwischen 1 und 75. Um ein Bingo zu bekommen, mussten Folgen von fünf Ziffern abgekreuzt werden – entweder als Reihe, Spalte oder aber diagonal. Ein Einfach-Bingo, also eine einzelne 5er-Reihe, brachte am Ende ein Holzbrettchen, ein Zweifach-Bingo ein Handtuch: „Das ist so groß, das rubbelt sogar mich trocken!“, meint der 1963 bei Hannover geborene Moderator.

Den ersten Dreifach-Bingo und damit den Hauptgewinn erzielte Gertud Gerdes aus Stavern. Die Gewinnerin bekam nicht nur einen englischen Picknickkorb, sondern auch einen Frühstücksgutschein für zehn Personen und eine Gartenliege überreicht. „Die schlechte Nachricht: Sie müssen sie selbst nach Hause bringen!“, witzelte Thürnau. In der TV-Auslosung, die jeden Sonntag um 17 Uhr live im NDR gesendet wird, ist der Dreifach-Bingo übrigens eine Millionen Euro wert.

Vor und nach der Bingo-Runde gab es Zeit für Autogramme und Fotos. Gestaunt hat der erfahrene Fernseh- und Radiomoderator über den gebürtigen Haselünner Rene Zornow: Der 21-jährige ließ ihn auf einem Hemd unterschreiben, das bereits von zahlreichen Autogrammen, darunter Bernhard Brink und Axel Fischer, bedeckt ist.

Die Bingo-Tour, die anlässlich der 1000. TV-Folge stattfindet, führte den Bingobären nicht nur nach Haselünne, sondern auch nach Nordhorn und Osnabrück. Die Bingo-Lotterie fördert sei 1997 Umweltprojekte. Anfangs nur in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein empfangbar weitete sich das Sendegebiet 2002 auf Hamburg, 2007 auf Sachsen-Anhalt und 2009 auf Bremen aus.