Zur Verbesserung des Bodens Schild erinnert in Haselünne an Waldkalkung 2016

Gemeinsam suchten Hubert Heydt, Guido Lange, Andreas Kopka und Martin Pohlmann (v.l.) einen geeigneten Platz für das Erinnerungsschild „Waldkalkung 2016“ aus. Foto: DiersGemeinsam suchten Hubert Heydt, Guido Lange, Andreas Kopka und Martin Pohlmann (v.l.) einen geeigneten Platz für das Erinnerungsschild „Waldkalkung 2016“ aus. Foto: Diers

Haselünne. Die Forstbetriebsgemeinschaft Haselünne und Umgebung hat in der Nähe des Ziegengeheges am Waldrand beim Haselünner See eine Erinnerungstafel des Bundes und des Landes Niedersachsen an die Waldkalkung im August 2016 angebracht.

Damals wurden rund 450 Hektar Wald in den Gemarkungen Haselünne, Lotten, Hamm, Huden, Eltern, Flechum und Lahre mit Hilfe von Hubschraubern gekalkt . Insgesamt wurden 1380 Tonnen kohlensaurer Magnesiumkalk ausgebracht. „Der ausgebrachte Kalk neutralisiert die Säure im Boden und stabilisiert den pH-Wert des Bodens. Zudem verbessert er die physikalische Bodenstruktur, indem er die Poren- und Krümelstabilität erhöht“, begründete Martin Pohlmann, Geschäftsführer der Fortbetriebsgemeinschaft Haselünne und Umgebung, die Maßnahme bei der Anbringung des Erinnerungsschildes an die Waldkalkung.

Hubert Heydt, Vorsitzender der Fortbetriebsgemeinschaft, der gemeinsam mit den Fortoberinspektoren Andreas Kopka und Guido Lange von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen an der Übergabe des Erinnerungsschildes teilnahm, wies noch einmal auf die Kosten der Waldkalkung hin. Die Maßnahme habe rund 170.000 Euro gekostet. Die Förderung durch das Land Niedersachsen habe rund 132.000 Euro betragen. Die Differenz zwischen Kosten und Förderung hätten die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft anteilig aus eigener Tasche bezahlt.

Das Erinnerungsschild weist darauf hin, dass der Bund und das Land Niedersachsen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ hier in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme „Forst“ investierten, um Waldbesitzer und Kommunen bei der Schaffung von klimatoleranten Mischwäldern, Waldkalkungen zum Bodenschutz sowie bei Modernisierung des Wegenetzes zu unterstützen. Ziel ist dabei die Verbesserung der Agrarstruktur sowie ein nachhaltig leistungsfähiger Naturhaushalt.


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