110.000 Euro eingespart Energiesparmaßnahmen in Haselünne zahlen sich aus

Straßenlampen werden in Haselünne weiter auf LED-Technik umgerüstet. Archivfoto: Carola AlgeStraßenlampen werden in Haselünne weiter auf LED-Technik umgerüstet. Archivfoto: Carola Alge

Haselünne. Die EWE hat für die Stadt Haselünne für das Jahr 2015 wieder den Energiebericht erstellt. Durch umfangreiche Sanierungen bzw. Energiesparmaßnahmen hat Haselünne seit 2013 die jährlichen Energiekosten um 110.000 Euro reduzieren können. Dies teilte EWE-Kommunalbetreuer Gerhard Niemann im Ausschuss für Bauwesen und Umwelt mit.

Der Energiebericht analysiert die gesamte durch die Stadt Haselünne verantwortete Energieverwendung (Strom, Wärme und Wasser) und betrachtet jeweils 38 Liegenschaften, Klärwerk und die Straßenbeleuchtung. Bei der Energiebetrachtung muss aber auch die Frage berücksichtigt werden, wie oft wird eine Liegenschaft (Sportplatz, Hallenbad, Turnhalle usw.) benutzt. So konnte zum Beispiel bei der Sport- und Schwimmhalle an der Hammer Straße seit 2015 durch umfangreiche Investitionen der Wärmeverbrauch erheblich reduziert werden, der Stromverbrauch stagniert allerdings.

Nutzerverhalten wichtig

„Gerade im Sportbereich spielt trotz aller Sanierungen und Investitionen weiter das Nutzerverhalten eine wichtige Rolle“, betonte Niemann. Bürgermeister Schräer dankte den Sportvereinen für die gemeinsamen Anstrengungen zur Energiereduzierung, was jetzt Früchte trage. Bauamtsleiter Martin Pohlmann betonte, „wir werden weiter daran arbeiten, Energie einzusparen“. So werden 2017/18 Straßenlampen weiter auf LED-Technik umgerüstet, wird die Schwimm- und Turnhalle im kommenden Jahr kernsaniert.

Investition und Ertrag

„Allerdings muss auch das Verhältnis von Investition und Ertrag stimmen“, sprach sich Schräer für die weitere energetische Sanierung mit Augenmaß aus. So werde ein Dorfgemeinschaftshaus zum Beispiel täglich intensiv genutzt, während ein anderes nicht so oft benutzt werde. Auch die Sportanlagen werden je nach Mannschaftsstärken unterschiedlich genutzt, was sich dann natürlich auf die Verbräuche niederschlage. „Wir sind auf gutem Wege und werden gemeinsam die Dinge kontinuierlich weiterentwickeln“, betonte der Verwaltungschef.


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