Für alkoholfreie Getränke Berentzen erweitert Produktionsstandort in Haselünne

Von Benjamin Havermann

Berentzen plante die Erweiterung seines Produktionsstandortes für alkoholfreie Getränke in Haselünne. Symbolfoto: Ingo Wagner dpa/lniBerentzen plante die Erweiterung seines Produktionsstandortes für alkoholfreie Getränke in Haselünne. Symbolfoto: Ingo Wagner dpa/lni

Haselünne. Startschuss für das Bauprojekt „Neuer Grund“: Im Dezember beginnt die Berentzen-Gruppe mit einer umfangreichen Erweiterung ihres Produktionsstandortes für alkoholfreie Getränke in Haselünne, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Das Konzernunternehmen Vivaris Getränke GmbH & Co. KG wird im Rahmen des Projekts voraussichtlich rund 1,7 Mio. Euro zur baulichen Umsetzung eines optimierten Lager-, Logistik- und Wegekonzeptes investieren. Kern der gesamten Maßnahme wird die Errichtung einer neuen modernen Lagerhalle sein, die die bislang genutzten, nicht mehr zeitgemäßen Einrichtungen ersetzt.

Sieben Bauabschnitte

Seit Herbst 2015 laufen die Planungen für die groß angelegten Erneuerungs- und Erweiterungsmaßnahmen. In insgesamt sieben Bauabschnitten entstehen durch den Ausbau auf dem Betriebsgelände „Neuer Grund“ Lagerflächen in einer Größenordnung von rund 3.000 qm – das sind mehr als doppelt so viel wie die zur Zeit noch in Nutzung befindlichen Einrichtungen bieten. „Diese Maßnahme stellt eine wichtige Investition in unser strategisches Wachstumsfeld Alkoholfreie Getränke dar. Der gesamte Geschäftsbereich entwickelt sich dynamisch – wir schaffen jetzt zusätzliche Kapazitäten, um die hohe Nachfrage dauerhaft bedienen zu können“, erläutert Frank Schübel, Vorstandssprecher der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft.

Erhöhte Produktionskapazitäten

Die Berentzen-Gruppe wird dank der Maßnahmen in der Lage sein, die Produktionskapazitäten für ihr erweitertes Angebot im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke deutlich zu erhöhen. Insgesamt bestehen am Standort Haselünne nunmehr drei anerkannte Mineralwasserquellen: die Emsland-Quelle sowie seit dem vergangenen Jahr auch die St. Ansgari- und die Küstengold-Quelle.

Zusätzliche Kapazitäten werden außerdem für höhere Produktionsvolumina von alkoholfreien Getränken der innovativen Mio-Mio-Produktfamilie sowie im Sinalco-Konzessiongeschäft benötigt. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich im Jahr 2018 abgeschlossen sein.


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