Dank für Engagement Sechs Mitglieder nehmen Abschied vom Rat Haselünne

Von Carola Alge


Haselünne. Abschiedsstimmung im Rat Haselünne. Franz Adermann, Franz-Josef Berg, Klara Ewert, Manfred Dahm, Hubert Kuhl und Andrea Schwerdt gehören ihm künftig nicht mehr an. Sie wurden von Bürgermeister Werner Schräer und Ratsvorsitzendem Heiner Feldhaus verabschiedet.

Schräer würdigte das Engagement der Ausscheiden in dem Gremium. Franz-Josef Berg (CDU) etwa bezeichnete er als „wortmutigen Ratsherrn, der manches Mal den Finger in die Wunde gelegt hat“. Der Bürgermeister dankte Berg, der dem Parlament 14 Jahre angehörte, wie auch den anderen ausscheidenden Ratsmitgliedern für „das Engagement zum Wohle der Stadt“.

Ehrennadel

Ehrungen für langjährige Ratszugehörigkeit gab es bereits für verschiedene andere Abgeordnete. Gwendolin Jungblut vom Niedersächsischen Städtetag überreichte Ehrenurkunden für 25-jährige Mitgliedschaft an Leonhard Beelmann, Berthold Markus und Anne-Rose Lübken. Eine Ehrennadel in Silber des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes bekam Rolf Hopster für 30-jährige Ratsmitgliedschaft. Der Bürgermeister bescheinigte dem SPD-Fraktionsvorsitzenden „Agilität, Spontanität und gutes politisches Fundament“.

2018 Ausrichter des Hansetages

Zwei, jeweils einstimmig gefasste, Entscheidungen hatte der alte Haselünner Rat am Donnerstag noch zu treffen. Er beschloss eine Mitgliedschaft im neu zu gründenden Verein des Westfälischen Hansebundes. Haselünne gehört dem Westfälischen Hansebund seit 2009 an. Sie ist 2018 Ausrichter des 35. Westfälischen Hansetages. Dafür ist die Zugehörigkeit zu dem Verein formell notwendig. Der Westfälische Hansebund wurde 1983 mit Sitz in Herford gegründet und in Anlehnung an den internationalen Städtebund „Die Hanse“ als loser Zusammenschluss von Städten ausgestaltet. Während des Hansetages 2016 in Wesel sollen, so Erster Stadtrat Reiner Strotmann, die Umwandlung des Hansebundes in einen Verein beschlossen und die Gründungsversammlung stattfinden.

Flächen für Windenergienutzung

Ohne Diskussion passierte die Änderung 33A des Flächennutzungsplans den Rat . Mit ihr sollen, wie Bauamtsleiter Martin Pohlmann erläuterte, die Potenzialflächen des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) für die Windenergienutzung im Bereich des Windparks Flechum, Sautmannshausen sowie Andruperfeld entsprechend als Sonderbauflächen für Windkraftanlagen übernommen werden.

Die konstituierende Sitzung des neuen Haselünner Stadtrats findet am 3. November 2016 um 17 Uhr im Rathaus Haselünne statt.