Zu Gast in Kornbrennerei Ministerpräsident Stephan Weil besucht Haselünne

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Kulinarische Botschafter Niedersachsens: v.l. Josef und Susanne Rosche, Korn-Königin Johanna und Ministerpräsident Stephan Weil. Archivfoto: EuromediahouseKulinarische Botschafter Niedersachsens: v.l. Josef und Susanne Rosche, Korn-Königin Johanna und Ministerpräsident Stephan Weil. Archivfoto: Euromediahouse

Haselünne. Am 25. Oktober erwartet Haselünne einen hohen Besucher: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wird an diesem Tag der Kornbrennerei Rosche seine Aufwartung machen. Kontakte zu dem Politiker hatte das Unternehmen auf der Grünen Woche in Berlin geknüpft.

Am Unternehmensstandort in Haselünne wird sich Weil ein umfassendes Bild der Produktionsbedingungen bei Rosche machen. Die Firma hat zuletzt in mehrerlei Hinsicht niedersachsenweit vin sich Reden gemacht. So ist die Kornbrennerei eines von wenigen Unternehmen in Niedersachsen, welches von der Europäischen Union mit dem Etikett „geografisch geschützte Angabe“ ausgezeichnet wurde. Dieses bezieht sich auf den aus Haselünne stammenden Weizen sowie auf die Destillation und die Abfüllung in Haselünne. Zudem wurde das Stammprodukt der Firma im Sommer dieses Jahres durch die Marketing-Gesellschaft Niedersachsen als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet.

TTIP und CETA Thema

Vor Ort wird Weil etwa einen Eindruck des Nachhaltigkeitskonzeptes des Unternehmens bekommen. Das basiert auf den Säulen Abfallvermeidung, Energieeinsparung und Eigenstromerzeugung, zudem werden die Spirituosen in Mehrweg-Pfandfalschen abgefüllt. Neben einem Rundgang durch die Produktionsanlagen mit ihrem typischen, kornig-malzigen Duft, stehen bei dem Besuch Weils auch verschiedene Gesprächsthemen auf der Agenda: So sind etwa die Freihandelsabkommen TTIP und CETA Gegenstand des Besuches. Mittelständische Unternehmen fordern im Rahmen der Verhandlungen mit den USA beziehungsweise Kanada einen besonderen Schutz. Der Besuch Weils soll gegenüber den entsprechenden EU - Kommissionen auch die Wertschätzung der Landesregierung für entsprechende Betriebe unterstreichen.

Gespräche zum E233 - Ausbau geplant

Weiterhin sind Gespräche zum vierspurigen Ausbau der Europastraße 233 geplant. Als in der Region verwurzeltes Unternehmen unterstützt die Firma Rosche dieses Vorhaben ausdrücklich.


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