Gegen 500 Bewerber durchgesetzt Christina Schröer modelt für Berentzen-Kampagne

Meine Nachrichten

Um das Thema Haselünne Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Christina Schröer stammt gebürtig aus Meppen: „Zu Apfelkorn & Co. passen Leute wie ich besser als das übliche 90-60-90-Model.“ Foto: NachEchtland.deChristina Schröer stammt gebürtig aus Meppen: „Zu Apfelkorn & Co. passen Leute wie ich besser als das übliche 90-60-90-Model.“ Foto: NachEchtland.de

Haselünne/Berlin. Echte Menschen statt Hochglanz-Models: Unter diesem Motto hat das emsländische Getränkeunternehmen Berentzen zu einem „Echt-Model“-Wettbewerb aufgerufen. Mehr als 500 Frauen und Männer aus ganz Deutschland haben sich beworben. Zehn von ihnen wurden in Berlin für eine neue Kampagne fotografiert, darunter die gebürtige Meppenerin Christina Schröer.

Der Ausflug ins Modelgeschäft kam für Christina Schröer überraschend, heißt es in der Pressemitteilung. Die klassischen Modelmaße hat die 28-jährige Altenpflegerin nicht. Sie wohnt mit ihrer Familie in Haren und ist im Internet auf den Model-Wettbewerb von Berentzen gestoßen, als sie gerade krank im Bett lag. „Ich habe mich direkt angesprochen gefühlt“, berichtete sie. Ziel des Wettbewerbs war es, Fotos für die aktuelle Echtland-Kampagne von Berentzen zu schießen – mit authentischen Charakteren statt mit Profi-Models. Auch Schröers Bruder Markus Kock macht mit. „Markus wurde quasi entdeckt, obwohl er mich eigentlich nur begleiten wollte“, sagte Schröer.

Das „Echt-Model“-Shooting gehört zur neuen Berentzen-Kampagne, für die der Spirituosenhersteller nach eigenen Angaben ein Land namens Echtland gegründet hat: „Echtland ist für alle ab 18, die einfach sie selbst sein wollen“, heißt es seitens des Unternehmens. Es sei eine Art Forum für die „Authentischen und Echten, die von Angeber-Fotos auf Facebook und von Pseudo-Coolness die Nase voll haben.“ Diese Idee sei der Grund, weshalb sich Christina Schröer überhaupt für das Shooting beworben hat, erzählte sie später.

Entspanntes Shooting in Berlin

Rückblick: Ein wenig aufgeregt sind die zehn jungen Männer und Frauen, als sie an einem Apriltag morgens um neun Uhr das hippe Studio in Berlin-Mitte betreten. Haare- und Make-up-Artistin, Agentur-Mitarbeiter, Fotograf und diverse Assistenten sind bereits dort. „Das kennt man sonst nur aus dem Fernsehen“, sagt Schröer und findet es spannend, „ein wenig Modelluft zu schnuppern und zu sehen, wie es hinter den Kulissen abläuft.“

Die Atmosphäre ist total entspannt, „fast wie auf einer Party“. An Berentzen-Getränken mangelt es nicht. Schwierigkeiten, vor der Kamera zu posieren, hat hier niemand, im Gegenteil: Man legt Wert darauf, dass alles „so natürlich und realitätsnah“ abläuft wie möglich. Schröer gefällt dieser Ansatz. „Zu Apfelkorn & Co. passen Leute wie ich besser als das übliche 90-60-90-Model“, sagt sie schmunzelnd.

Weiterlesen: Limonade Mio Mio Mate: Überraschungshit aus Haselünne

Neben Christina Schröer sind noch drei weitere Emsländer dabei. Es wird viel gelacht. Adressen werden ausgetauscht. Abends sind alle Bilder im Kasten, darunter verschiedene Szenen wie ein Mädelsabend, eine Männer-Kartenrunde, Einzelporträts und Gruppen-Aufnahmen.

Nun warten alle gespannt auf die offiziellen Fotos, die in den nächsten Wochen über verschiedene Berentzen-Kanäle veröffentlicht werden. Ob Christina Schröer sich vorstellen kann, regelmäßig als Model zu arbeiten? „Es handelt sich wohl um eine einmalige Sache“, sagt sie. „Auch wenn modeln nebenbei sicherlich Spaß machen würde.“ Ihr Beruf als Altenpflegerin liege ihr aber mehr am Herzen.


Neben Aktionen wie dem Echt-Model-Shooting hat Berentzen einen Musikwettbewerb angekündigt, um eine Echtland-Hymne zu küren – „egal wie krumm und schief sie klingt.“ Auch eine Echtland-Nationalmannschaft soll laut Pressemitteilung gegründet werden und im Sommer beim Völkerball-Event „Dodgeball Beach-Cup“ im westfälischen Stadtlohn antreten. Mehr Info unter www.nachEchtland.de und auf Facebook.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN