Wasser marsch! Ferienpasskinder bei der Feuerwehr in Haselünne

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ropa Haselünne. Die Freiwillige Feuerwehr Haselünne und die Polizei hatten die Ferienpasskinder zu einem interessanten Vormittag an der Feuerwehrwache in Haselünne eingeladen.

Markus Schüler, Haselünner Stadtbrandmeister, begrüßte 50 Kinder in den Schulungsräumen der Freiwilligen Feuerwehr. Einige von ihnen kannten sich schon recht gut aus mit der Feuerwehr: „Sie retten Katzen von Bäumen“ oder „Die kommen, wenn es brennt“, antworteten sie, als Schüler ihren Kenntnisstand testete.

Der Stadtbrandmeister zeigte ihnen die vielen weiteren Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr auf. Die vier Hauptaufgaben ließ er die Kinder im Chor wiederholen: „Löschen, bergen, schützen, retten“.

Es folgten Informationen zu den fünf wichtigen Dingen, die man beim Alarmieren der Feuerwehr beachten sollte und die alle mit W beginnen: „Wo ist was mit wie vielen Personen passiert und welche Art der Verletzung haben diese. Zu guter Letzt warten wir auf Rückfragen“, erklärte Schüler.“ Er ermahnte die Kinder aber auch, keine Spaßanrufe zu machen, weder bei der Polizei noch beim Notruf.

Tatütata die Feuerwehr ist da!

Nachdem sich die Wolkendecke geöffnet hatte, ging es nach draußen. Fasziniert von den Wagen und dem Blaulicht verteilten sich die Kinder auf die Fahrzeuge, sie kletterten auf den Einsatzleitwagen (ELW) oder den Drehleiterwagen. Sie tobten über den ganzen Platz der Feuerwehr und riefen „Tatütata“. Mit dem Feuerwehrschlauch spritzen und dabei den Feuerwehrhelm tragen war ein Muss für alle. An jedem Fahrzeug stand eine Aufsicht, die Fragen beantwortete. Überall waren die Blaulichter angeschaltet und ab und zu war das Martinshorn zu hören. Viel Spaß bereitete auch das Sprechen mit dem Megafon. Und mit der Kübelspritze konnten die Kinder einen Ball von einem Pylonen schießen oder einen Eimer aus etwas weiterer Distanz füllen.

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Kommissar Richter war an diesem Tag auch mit seinem Einsatzfahrzeug vor Ort und zeigte den Ferienpasskindern seine Ausrüstung, zum Beispiel die Pfefferspraysprühflasche, Pylonen zum Absperren von Unfall- oder Tatorten, die Handschellen, das Funkgerät und vieles mehr. Schließlich durften die Kinder noch Fingerabdrücke machen und jedes von ihnen bekam einen Kinderpolizeiausweis.

Schutzanzüge

Die Feuerwehrleute verteilten jedem Kind etwas zu trinken und die Jungen und Mädchen kletterten nach einer kurzen Pause auch schon wieder auf den Einsatzfahrzeugen herum. Daniel Jansen und Manfred Schüler schlüpften für die Kinder in den Atemschutzanzug, der zum Beispiel bei einem Brand getragen wird, und den Chemikalienschutzanzug, der bei Einsätzen mit gefährlichen Substanzen eingesetzt wird. „Wie Außerirdische sehen die aus“, hörte man aus den Reihen. Leo Menger erklärte den Kindern, wozu genau diese Anzüge getragen werden und wie anstrengend es nach einer Zeit wird, darin zu atmen und zu arbeiten.

Bevor der Vormittag zu Ende ging, demonstrierten die Feuerwehrleute noch die Schere und den Spreizer. So zerschnitten und zerdrückten sie ein Fahrrad, und alle Kinder wollten ein Stück davon mit nach Hause nehmen.


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