Augustin Konda ist zehn Tage da Kongolese informiert sich in Haselünne über Wasser

Über den Besuch von Augustin Konda (2.v.r.), freuen sich: (v.l.) der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Haselünne, Walter Borker, der Vorsitzende von „aqua creactive“ Meppen, Helmut Pante, Dr. Matthias Chwallek, der Kassenwart des Vereins, Heinz-Wolbert Kuiper, und Dr. Andreas Sandhaus. Foto: aqua creactive MeppenÜber den Besuch von Augustin Konda (2.v.r.), freuen sich: (v.l.) der Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Haselünne, Walter Borker, der Vorsitzende von „aqua creactive“ Meppen, Helmut Pante, Dr. Matthias Chwallek, der Kassenwart des Vereins, Heinz-Wolbert Kuiper, und Dr. Andreas Sandhaus. Foto: aqua creactive Meppen

Haselünne. Der Projektleiter der Aktion „aqua creactive“ in der Republik Kongo, Augustin Konda, besucht derzeit für zehn Tage Haselünne und Meppen. Er informiert sich über das Thema Trinkwasser in der Stadt und führt Gespräche mit dem Vorstand von „aqua creactive“ im mittleren Emsland.

Sein Aufenthalt in der Region diente einem doppelten Zweck. Zum einen standen Planungsgespräche mit den Mitgliedern des Vorstandes von „ aqua creactive “ in Meppen an. Die positiven Ergebnisse aus zwei von der Bingo-Umweltstiftung Hannover geförderten Projekten - „Erneuerung der Trinkwasserversorgung und die Behebung der Mangelernährung in Kilueka/Kongo“ sowie dem Bau einer Trinkwasserleitung erfordern den Bau eines geschlossenen Gebäudes.

Gebäudebau in Kinshasa geplant

Die mittlerweile 700 Moringa-Bäume auf einer Fläche von etwa drei Hektar produzieren dank ihres schnellen Wachstums so viele Blätter und Samen, dass genügend Material für einen Verkauf in der nahe gelegenen Hauptstadt Kinshasa zur Verfügung steht. Neben den Blättern, die getrocknet und danach pulverisiert werden, können die Samen für die Beseitigung von Verunreinigungen im Trinkwasser genutzt und zudem verkauft werden. Vor allem aber lässt sich aus den Samen hochwertiges Öl pressen und ebenfalls verkaufen. Die Erträge aus der Imkerei haben ebenfalls einen Umfang erreicht, der den Verkauf größerer Mengen von Honig, aber auch von Abfallprodukten wie Seifen und Kerzen ermöglicht. „Die Marktchancen für den Verkauf dieser Produkte in Kinshasa sind hervorragend“, heißt es.

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Augustin Konda nutzte den Besuch auch, um sich untersuchen zu lassen. Hier waren Dr. Rudolf Schmidt-Lampe aus Meppen und das St.-Vinzenz-Hospital Haselünne, speziell Verwaltungsdirektor Walter Borker sowie die Ärzte Dr. Matthias Chwallek und Dr. Andreas Sandhaus, zur schnellen und unbürokratischen Hilfe bereit.