Stahlgitter eingesetzt Haselünne: Erste Deckenstützen in Baugrube Krummer Dreh

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Haselünne. Im Dezember 2014 erfolgte der erste Spatenstich als offizieller Startschuss für den Bau des Wohn- und Geschäftshauses „Zur alten Burg“ am Krummen Dreh/Hasestraße in Haselünne. Inzwischen sind die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass die sogenannte Stahlbewehrung für die Betonarbeiten und Torstahl für die Deckenstützen derzeit errichtet werden.

Die Bewehrung, auch Moniereisen bezeichnet, wird an Baustellen schlaff oder vorgespannt und gitterförmig eingesetzt. Sie hat die Aufgabe, Lasten aufzunehmen und Rissbildungen an der Betonoberfläche zu vermeiden.

Bauherr des Haselünner Gebäudekomplexes ist die Kruse Wohnbau GmbH & Co. KG in Haselünne. Sie investiert 4,5 Millionen Euro für den Neubau. In ihm wird zum Frühjahr auch Platz für Tagespflege, Sozialstation, Bücherei, Multifunktionsbereich und zwölf betreute Wohnungen geschaffen. Die Tiefgarage bietet 28 Pkw-Einstellplätze.

In dem Wohn- und Geschäftshaus wird die katholische Kirchengemeinde wie berichtet das Erdgeschoss nutzen. Ihr Anfang der 1980er-Jahre gebautes Pfarrheim ist in die Jahre gekommen. Längst reicht der Platz nicht mehr aus, um die im Laufe der Jahrzehnte gewachsenen Aufgaben dort so zu erfüllen, wie die Kirchengemeinde es gerne möchte. Deshalb investiert sie etwa eine Million Euro.

Das benachbarte Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde wird zudem saniert. Es wird umgebaut und erweitert. Den Gebäudeteil der heutigen Bücherei und der Hausmeisterwohnung übernimmt die Stadt für eigene Zwecke.

Durch die Übernahme des Gebäudeteils der Bücherei kann die Stadt Haselünne an ihrem Rathaus einen Anbau realisieren. Auf einer Nutzfläche von 450 bis 500 Quadratmetern bekommt sie etwa zehn neue Büros und kann das Bürgerbüro entsprechend den zukünftigen Serviceleistungen ausrichten.

Alle Wohnungen in dem neuen Wohn- und Geschäftshaus werden altersgerecht und barrierefrei errichtet. Dem Bauherrn ist es bei der Gestaltung des Komplexes wichtig, die charakteristische Kleingliedrigkeit der Häuser der Altstadt mit in die Fassadengestaltung aufzunehmen. Baumaterialien wie Sandstein, roter Klinker und historische Zimmermannsverbände sollen für eine entsprechende Optik sorgen.

Den Namen „Zur Alten Burg“ bekommt das Ensemble zur Erinnerung an die frühere Haselünner Burg, die sich am Standort des jetzigen Rathauses befand. Die geplante aufwendige Fassadengestaltung wird von der Stadtverwaltung ausdrücklich begrüßt.


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