Lebenslinien sollen Brücken schlagen Neue Lokale Aktionsgruppe für das Hasetal gegründet.

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Wollen die Zukunft der Region Hasetal aktiv mitgestalten: die Mitglieder der neu gegründeten Lokalen Aktionsgruppe Hasetal. Foto: privatWollen die Zukunft der Region Hasetal aktiv mitgestalten: die Mitglieder der neu gegründeten Lokalen Aktionsgruppe Hasetal. Foto: privat

Meppen. Damit das Hasetal auch künftig Fördermittel aus dem Leader-Programm der Europäischen Union in Anspruch nehmen kann, muss die Region ihr Regionales Entwicklungskonzept fortschreiben. Dazu hat sich nun eine neue Lokale Aktionsgruppe (LAG) gegründet, deren Mitglieder die Entwicklungsstrategie für die Förderperiode 2014 bis 2020 beschlossen haben.

„Gefragt sind innovative Ideen und eine zukunftsweisende Strategie, die zurzeit in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern im Hasetal erarbeitet werden“, teilt die LAG mit. Bis zum 10. Januar muss das Konzept beim Amt für Landentwicklung in Meppen eingereicht werden. Seit August trafen sich Bürger und Experten, um die Handlungsfelder und Entwicklungsziele für das Hasetal auszuarbeiten und zu diskutieren. Jetzt kamen die Mitglieder der neuen LAG zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.

Die Lokale Aktionsgruppe ist ein landkreisübergreifendes Entscheidungsgremium, dem die Kommunen Meppen, Haselünne, Herzlake, Löningen, Lindern, Lastrup und Essen (Oldb.) sowie neun Vertreter aus lokalen Vereinen und Verbänden und fünf beratende Mitglieder angehören. Basis für ihre Arbeit und Entscheidungen ist das Regionale Entwicklungskonzept, das als Leitbild zur Entwicklung des Hasetals dient. Erstellt wird das Konzept vom Lingener Projektbüro pro-t-in, das auch den Beteiligungsprozess moderierte.

Unter dem Motto „Hasevital – Lebenslinien im Hasetal“ sollen Netzwerke entwickelt, gefördert und gesichert werden. „Während sich die Hase als Haupt-Lebensader von Ort zu Ort schlängelt und im Verbund mit zahlreichen kleineren Gewässern ein lebendiges Wasserwegenetz bildet, fügen sich auf dem Land hunderte Kilometer gut ausgebaute Straßen- und Radwege zu einem ebenso dichten Geflecht zusammen, auf dem das Leben pulsiert“, erklärt die LAG.

Die Menschen im Hasetal verstünden sich als Netzwerker und gestalteten dynamisch ihre jeweiligen Lebensphasen. Ausgehend vom reichen (landschafts-)kulturellen Erbe, den naturräumlichen Voraussetzungen und einer stark durch den Tourismus geprägten Wirtschaftsstruktur macht sich das Hasetal demnach auf den Weg, die eigene Zukunft zu gestalten. „Dabei spielen die verschiedenen Lebenslinien eine wichtige Rolle. Sie haben das Potenzial, Brücken zu schlagen zwischen den Bereichen Tourismus/Freizeitgestaltung, Klimaschutz und dem fortschreitenden demografischen Wandel.“ Getragen und gestaltet werde dieser Prozess von Menschen aller Generationen, unterschiedlicher Herkunft sowie mit oder ohne Handicap.

Info beim Regionalmanagement LAG Hasetal, Tel. 05432/599599 oder unter www.hasetal-leader.de


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