„Ziemlich viele beste Freunde“ Pflegeheim Haselünne verabschiedet Sabine Ahaus

Sie verabschiedeten Sabine Ahaus (3.v.l.) nach 17 Jahren Heimleitung im Pflegeheim St. Ursula (v.l.): Johannes Bartke, Werner Schräer, Theo Paul, Wilhelm Schnieders und Schwester Magdalene. Foto: DiersSie verabschiedeten Sabine Ahaus (3.v.l.) nach 17 Jahren Heimleitung im Pflegeheim St. Ursula (v.l.): Johannes Bartke, Werner Schräer, Theo Paul, Wilhelm Schnieders und Schwester Magdalene. Foto: Diers

zo Haselünne.Nach 17-jähriger Leitung des Alten- und Pflegeheims St. Ursula verlässt Sabine Ahaus Haselünne und zieht weiter, Richtung Sögel. Dort wird sie ab Januar neue Aufgaben bei der “Emsländischen Pflege Alten- und Krankenpflege im Emsland“ am Standort Hümmling-Hospital übernehmen.

Ein Nachfolger in der Leitung des Hauses St. Ursula gibt es noch nicht. „Wir sind noch auf der Suche. Eine Neubesetzung wird zum nächstmöglichen Termin erfolgen“, hieß es auf Nachfrage von Christian Nacke vom Referat Bischöflicher Stuhl/Domkapitel. Der Bischöfliche Stuhl in Osnabrück ist Träger des Alten- und Pflegeheims St. Ursula.

Gemeinsam mit Generalvikar Theo Paul und Finanzdirektor Joachim Schnieders verabschiedete Christian Nacke, nach einer Dankandacht in der Hauskapelle von Pastor Johannes Bartke, Sabine Ahaus in Richtung Hümmling. „Sie haben hier ziemlich viele beste Freunde“, betonte Paul in seiner Laudatio in Anlehnung an den Film „Ziemlich beste Freunde“. Ahaus habe viele „ ziemlich beste Freunde“ gewonnen. Sie habe den Bewohnern des Hauses St. Ursula gezeigt, dass der Wert des Menschen nicht davon abhänge, ob er reich, gesund, leistungsfähig schön sei oder ob er arbeiten könne.

Der Mensch brauche die Hand, den persönlichen Austausch, die Kommunikation . „Ich danke Ihnen für ihren Dienst und für Ihren Einsatz“, verwies der Generalvikar darauf, dass Sabine Ahaus, die zunächst den Beruf einer Holztechnikerin erlernte und dann eine Ausbildung im Pflegebereich absolvierte, den Bewohnern zu jeder Zeit die Hand gehalten habe. Welch gut bestelltes Feld sie in Haselünne zurücklässt, brachte Hausbeiratsmitglied Reinhard Reddemann scherzhaft auf den Punkt: „Wir werden Sie überhaupt nicht vermissen. Sie haben ja dafür gesorgt, dass der Laden hier läuft“.

Ein Kompliment der ganz besonderen Wertschätzung für die ehemalige Leiterin, die im Alter von 30 Jahren die Verantwortung für das Pflegeheim übernahm und ihm einen unverwechselbaren, persönlichen Stempel aufdrückte. Zehn Jahre von ihren 17 Jahren in der Hasestadt habe er mit Sabine Ahaus zusammenarbeiten dürfen. „Gemeinsam sind wir für die Bürger zuständig gewesen. Das Pflegeheim St. Ursula genießt weit über Haselünne hinaus einen sehr guten Ruf, dank Ihrer Arbeit“, wünschte Bürgermeister Werner Schräer Ahaus mit einem Druck einer Haselünner Hansekogge alles Gute für die neuen Aufgaben in Sögel.

„Ich gehe mit ganz, ganz viel Dankbarkeit. Mein Lebensbuch hat viele Seiten, die sich mit St. Ursula beschäftigen“, sprach Ahaus dem Leitungsteam des Hauses besonderen Dank aus. „Ich wünsche, dass das Buch St. Ursula in Zukunft mit vielen weiteren schönen Seiten gefüllt wird“.

In die Amtszeit von Sabine Ahaus fiel die Erweiterung des Pflegeheims um eine betreute Seniorenwohnanlage , um die Tagespflege St. Angela sowie die Sanierung und Erweiterung des gesamten Alten- und Pflegeheims.

Besonders lag Ahaus die Umsetzung des Hausgemeinschaftskonzeptes im Pflegeheim am Herzen. „Schön, dass das Bistum den familiären Charakter des Hauses mitträgt“, so Ahaus. In ihrer Zeit wuchs die Bewohnerzahl von 43 auf 56. Das sichert den familiären Charakter des Pflegeheims.