Einjährige Suche erfolglos kfd Haselünne weiterhin ohne Vorstand


Haselünne. Seit nun mehr als einem Jahr leistet die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD) St. Vincentius Haselünne große Akquirierungsarbeit, um neue Vorstandsmitglieder zu finden – leider ohne Erfolg. Auch bei der Mitgliederversammlung konnte kein neues Führungsgremium aufgestellt werden, sodass der Verein auf eine Übergangslösung zurückgreifen muss.

Annähernd 300 Frauen folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung. Vorstandsmitglied Walburga Büter bat die Frauen, sich Gedanken für eine Lösung zu machen. Auch die geistliche Begleiterin Marlen Janning zeigte die Wichtigkeit der Vereinsarbeit auf. Da der amtierende Vorstand nun endgültig die Ämter abgibt, werde ein neuer dringend benötigt. Im abgelaufenen Jahr konnten Kandidatinnen gefunden werden, sodass der Vorstand nur die Möglichkeit sah, aus der Versammlung heraus Vorschläge zu bekommen und frei zu wählen.

Übergangsregelung

Monika Mertens, stellvertretende Vorsitzende des KFD-Diözesanverbandes Osnabrück, verabschiedete den amtierenden Vorstand mit Walburga Büter, Agatha Schwander-Frommelt, Marianne Veer, Notburga Felschen und Marlen Janning. Trotz vieler Vorschläge stellte sich lediglich eine der Frauen zur Wahl: Mit Ingrid Micheel konnte ein neues Mitglied für den Vorstand gefunden werden. Da keine weiteren Frauen zur Wahl standen und folglich kein neuer Vorstand gebildet werden konnte, wurde zum zweiten Mal eine Übergangsregelung getroffen. Somit werden Walburga Büter, Agatha Schwander-Frommelt und Marianne Veer für ein weiteres Jahr die KFD geschäftsführend weiter begleiten und mit dem neu gewählten Mitglied Ingrid Micheel zusammenarbeiten. Marlen Janning bleibt ebenfalls für ein weiteres Jahr in ihrer Position als geistliche Begleitung aktiv. Notburga Felschen wird ihren Posten als Teamsprecherin im Vorstand niederlegen, da sie auf Dekanatsebene neue Aufgaben als Dekanatssprecherin übernimmt.

Unterhaltungskreis

Das Rahmenprogramm wurde von dem Unterhaltungskreis mit Maria Strodtkötter, Maria Schulte, Hedwig Plenz, Monika Dühnen und Maria Tensing gestaltet. Mit Sketchen um eine misslungene Mahlzeit wie im Loriot-Klassiker „Schmeckt’s?“ oder dem „Knieballett“, bei dem geschminkte Kniepaare eine furiose Choreografie zum „Radetzkymarsch“ zeigten, konnte die Gruppe die Frauen begeistern.

Annegret Lucks, Bistumsbeauftragte und Ansprechpartnerin des Caritasverbandes im Landkreis Emsland, zeigte in ihrem Referat zum Thema „Familie schaffen wir nur gemeinsam“, welche hohe Bedeutung die Familie als Keimzelle der Gesellschaft hat und dass man trotz der hohen Herausforderung den Zusammenhalt unterstützen solle.