25 Jahre lebendige Städtepartnerschaft Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne als Europaschule aktiv

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Die Elburger (vorn unten) und die Haselünner Schüler (hinten) bei einer  Vernissage im Rathaus im vergangenen Jahr. Foto: zoDie Elburger (vorn unten) und die Haselünner Schüler (hinten) bei einer Vernissage im Rathaus im vergangenen Jahr. Foto: zo

pm Haselünne. Ihrem Titel der Europaschule in Niedersachsen machten Schüler des Jahrgangs neun vom Kreisgymnasium St. Ursula in diesen Tagen wieder alle Ehre.

In dem Anliegen, die seit 25 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Haselünne und Elburg auch von Seiten des Kreisgymnasiums wieder neu zu beleben, begrüßten die Neuntklässler zusammen mit ihrem Schulleiter Norbert Schlee-Schüler. Die beiden Kunstlehrer Birgit Mosakowski und Axel Gielsdorf sowie 30 Schüler der Kunstklasse ihres Alters vom Nuborgh College Lambert Franckens in Elburg waren zu Besuch in Haselünne.

Auf dem Programm stand einen Tag lang gemeinsam kreativ zu sein und sich über diesen Weg kennenzulernen. Nachdem die Schüler zunächst im Rahmen einer Stadtführung wichtige Daten und besondere Merkmale Haselünnes erfahren haben, konnten sie dann in Dreiergruppen auf Tuchfühlung mit der Partnerstadt gehen und miteinander die verschiedenen Winkel und Straßen der Stadt selbst erkunden.

Dabei war ihr künstlerisches Auge gefragt, denn alle hatten die Aufgabe, ein Fundstück von unterwegs mitzubringen, um im Anschluss ihre Impressionen in Form und Farbe zu gießen. Die Ergebnisse waren erstaunlich und zeigten eine Vielfalt aus Farbe, Stein und Natur, wie bunte Herbstblätter oder Blüten, die in fantasievoller Weise bildhaft arrangiert wurden. Viele dieser Kreationen wurden nicht zuletzt auch mit den Namen der beiden Städte versehen. „Auf 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Elburg und Haselünne kann man auch ganz schön stolz sein“, so zwei Schüler.

Die begleitenden niederländischen Kolleginnen, Monica Vijfvinkel und Els van Andel, sowie der Gründungsvater der Partnerschaft auf niederländischer Seite, Henk van Dijkhuizen, zeigten sich ebenfalls ganz begeistert. „Wir freuen uns schon sehr darauf, euch bald in Elburg begrüßen zu dürfen“, so van Andel. Dass es schon im März soweit sein werde, verriet Gielsdorf zur Begeisterung der Schüler.

Norbert Schlee-Schüler bedankte sich schließlich nicht nur bei den engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich Kunst beider Schulen für ihren Einsatz.

Auch den Schülern dankte er für ihre Offenheit und den herzlichen Umgang miteinander. „Unbekanntes verunsichert uns und Unwissenheit führt zur Pauschalisierung. Damit kann man keine Freundschaften aufbauen. Wohl aber durch gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Zielen. Das habt ihr vorbildlich umgesetzt“, so Schlee-Schüler vor den Schülern der Partnerstädte.


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