Projekt der Firma Voss „Seh-Rohre“ bereichern Haselünner Kunstpfad

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Stellvertretend für alle am Kunstobjekt beteiligten Azubis der Firma Voss nahmen Lukas Best und Edmund Krasnic ein Präsent entgegen. Viel Lob gab es von Christian und Henri Voss, Susanne Rogalla-Kenkel, Anne-Rose Lübken und vom Ersten Stadtrat Reiner Strotmann. Foto: Gerd MecklenborgStellvertretend für alle am Kunstobjekt beteiligten Azubis der Firma Voss nahmen Lukas Best und Edmund Krasnic ein Präsent entgegen. Viel Lob gab es von Christian und Henri Voss, Susanne Rogalla-Kenkel, Anne-Rose Lübken und vom Ersten Stadtrat Reiner Strotmann. Foto: Gerd Mecklenborg

meck Haselünne. Im Sitzungssaal des Haselünner Rathauses haben Auszubildende und Mitarbeiter der Firma Voss am Freitagabend ihr Kunstpfadobjekt „Seh-Rohre“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Begrüßt wurden die Besucher der Veranstaltung von Haselünnes stellvertretender Bürgermeisterin Anne-Rose Lübken.

In Anlehnung an eines der Werke des französisch-amerikanischen Malers Marcel Duchamp, das „Ready-made“ Fountain, kombinierten die Auszubildenden der Firma Voss Alltagsgegenstände, um sie in einen neuen Zusammenhang zu setzen.

In ihrer Laudatio erläuterte Susanne Rogalla-Kenkel vom Arbeitskreis Lebensqualität, Kunst und Kultur des Haselünner Stadtmarketingvereins die Integration des Kunstwerkes in den Haselünner Kunstpfad. Die Firma Voss habe, da sie im Bereich Heizung, Klima und Sanitär arbeite, lauter „Ready-mades“ auf Lager. Ein „Ready-made“ sei die spielerische oder provokante Kombination von Alltagsgegenständen zu einem neuen Sinneszusammenhang, erklärte Rogalla-Kenkel den Anwesenden. „Seh-Rohre“ tauften die jungen Künstler ihre Skulptur, die an die Periskope von U-Booten erinnert, und installierten das Kunstwerk direkt am Haselünner See.

„Entgegen der Norm, so kann man die Arbeiten an dem Projekt wohl bezeichnen“, sagte Christian Voss, der in „Doppelfunktion“ -für das Stadtmarketing Haselünne- und als Stellvertreter der Firma Voss, die Media-Präsentation im Haselünner Rathaus moderierte.

Rohre „nicht“ fachgerecht zu verarbeiten und im rechten Winkel zu verlegen, das sei im ersten Augenblick die größte Hürde für die Azubis gewesen „doch nach den ersten Arbeitsstunden kam
die künstlerische Freiheit durch, die Skepsis schwand und das Interesse und die Begeisterung an dem Kunstprojekt wuchsen schnell“, berichtete der Voss-Geschäftsführer.

„Es hat Spaß gemacht, weil wir richtig kreativ sein konnten. Wir finden, dass die Skulptur am See besonders gut wirkt. “, ergänzten die ‚Jungkünstler’ Lukas Best und Edmund Krasnic.


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