Hünenweg für 2014 geplant 208 Kilometer langer Wanderweg im Emsland

Von Georg Hiemann

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<em>Gemeinsam werben</em> sie für den Ausbau der touristischen Angebote: Bürgermeister Werner Schräer (links) und Geschäftsführer Uwe Carli. Foto: Georg HiemannGemeinsam werben sie für den Ausbau der touristischen Angebote: Bürgermeister Werner Schräer (links) und Geschäftsführer Uwe Carli. Foto: Georg Hiemann

ghm Haselünne. „Im Flachland einen Premium Wanderweg zu bekommen, ist eine große Herausforderung. Wir hoffen, im Januar 2014 den EU-Bewilligungsbescheid zu erhalten, damit wir die Maßnahmen des Kooperationsprojektes Premium-Fernwanderweg Hünenweg umsetzen können.“ Uwe Carli, Geschäftsführer der EL-Touristik, stellte im Haselünner Ausschuss für Schulen und Kultur die aktuellen Planungen vor. „Wir wollen am 1. Januar 2015 den Wanderweg eröffnen.“

In Deutschland gebe es mehr Freizeitwanderer als Freizeitradwanderer. „Eine Chance für das Flachland, die wir für den Tourismus nutzen wollen.“ Der 208 Kilometer lange Hünenweg sei eine Weiterentwicklung des traditionellen Friesenwegs. Der „Hüne“ stehe für die Großstein- bzw. Hünengräber, die in großer Zahl diese Wanderroute prägen.

Ein besonderer Reiz, so Carli, bestehe auch in der unvergleichlichen Naturvielfalt. Zu den kulturellen Höhepunkten zählte er die Friedensstadt Osnabrück, Bramsche, Stift Börstel, die Kornbrennerstadt Haselünne mit den Burgmannshöfen, Clemenswerth und Papenburg als längste Fehnsiedlung Deutschlands. Ein Abstecher führt von Meppen in die Moorlandschaft Naturpark Bourtanger Moor - Bargerveen. „Damit ist das Wandervergnügen jetzt grenzenlos“.

„Wir hoffen, dass wir jetzt umsetzen können, was gemeinsam mit den Kommunen und Städten geplant worden ist“, betonte Carli. Für den Hünenwanderweg sollen insgesamt 247000 Euro im Emsland und Osnabrücker Land investiert werden. 50 Prozent könnten EU-Mittel werden, jeweils 25 Prozent bleiben für die Region.

Bürgermeister Werner Schräer dankte ihm für die hervorragende gute Zusammenarbeit und regte an, darüber nachzudenken, dass ähnlich wie am Dortmunder-Ems-Kanal die dort neu aufgestellten Informationstafeln auch für die anderen Radwanderwege in der Region übernommen werden.

Unterdessen könnte sich Uwe Carli für Haselünne aufgrund seiner reizvollen Angebote und Umgebung durchaus noch ein weiteres Hotel vorstellen.


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