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06.11.2019, 10:48 Uhr KOMMENTAR

Einfallstraßen in Haselünne wichtige Visitenkarten

Ein Kommentar von Carola Alge


Trist und wenig ansprechend ist die Meppener Straße in Haselünne zurzeit. Foto: Carola AlgeTrist und wenig ansprechend ist die Meppener Straße in Haselünne zurzeit. Foto: Carola Alge

Haselünne. Die Einfallsstraßen einer Stadt sind wichtige Visitenkarten. In Haselünne haben sie in Gestalt der Meppener Straße und Bahnhofstraße gräulichen Belag angesetzt. Beide Verkehrswege passen nicht mehr in das Umfeld. Ein Kommentar.

Fast zwei Millionen Euro will die Stadt Haselünne nun für die Sanierung der Straßen in die Hand nehmen. Sie setzt damit den optisch und funktional gelungenen Stadtumbau von Markt und Ritterstraße fort.  

Blickt man allein Richtung Markt, kann man feststellen: Die Investitionen haben sich gelohnt. Behindertengerechter, optisch aufgeräumter, mehr Verweilqualität – so präsentiert er sich jetzt.

Seine Sanierung war ebenso überfällig wie die anstehende in Richtung renoviertem Bahnhof und eben der Meppener Straße. Wer über sie zurzeit in die City fährt, erwartet von ihrem Erscheinungsbild her eine gute Stube, die einem grauen Mäuschen gleicht. Falsch. Stadtkern und angrenzende Bereiche wie Krummer Dreh und das Areal am alten Wasserturm sind chic, schmuck, modern, aber zu Haselünnes alten Gebäuden passend kleinteilig strukturiert.

Die Meppener Straße wird voraussichtlich ab Sommer 2020 aber nicht nur einer umfangreichen kosmetischen Behandlung unterzogen. Mit einer angedachten Verengung der Fahrbahn, mehr Parkbuchten und breiteren Rad- und Fußwegen wird sie für die Verkehrsteilnehmer auch sicherer.


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