Ein Bild von Carola Alge
16.06.2019, 11:20 Uhr KOMMENTAR

Eine aktive Partnerschaft

Ein Kommentar von Carola Alge


Immer wieder wird der Club Behinderter und ihrer Freunde in Haselünne durch Aktionen unterstützt.Hier wurde ein  Borussia-Dortmund-Trikot mit Unterschriften der Bundesligaspieler amerikanisch versteigert. Archivfoto: Doris LeißingImmer wieder wird der Club Behinderter und ihrer Freunde in Haselünne durch Aktionen unterstützt.Hier wurde ein Borussia-Dortmund-Trikot mit Unterschriften der Bundesligaspieler amerikanisch versteigert. Archivfoto: Doris Leißing

Haselünne. Der Club Behinderter und ihrer Freunde in Haselünne stand an der Schwelle zur Auflösung. Dank des Engagements weiterer Ehrenamtlicher existiert er weiter. Dies ist ein Segen für das Zusammenleben Behinderter und Nicht-Behinderter. Ein Kommentar.

Die Rehabilitation und Integration von Behinderten sowie eine aktive Partnerschaft zwischen Behinderten und Nichtbehinderten sind das Anliegen des Clubs Behinderter und ihrer Freunde Emsland (CBF) in Haselünne. Es ist gut und wichtig, dass er weiterbesteht. Eine Auflösung, die bereits drohte, wäre ein herber Rückschlag gewesen. 

Die Entwicklung des Klubs ist ebenso bemerkenswert wie seine Anfänge 1977. Die Idee entstand in einem Sozialkundekurs des Kreisgymnasiums St. Ursula Haselünne unter der Leitung des damaligen Studiendirektors Dietmar Gotzhein. Das Thema Behinderung und Integration wurde damals nicht nur theoretisch abgehandelt und dann zu den Akten gelegt, sondern praktisch umgesetzt. 

Damals wie heute ist es Maxime des Vereins, gleiche Chancen und Möglichkeiten für alle in Alltag, Beruf und Freizeit zu bieten. Das Besondere am CBF ist die bewusste Öffnung für Nichtbehinderte. Bei sämtlichen Treffen und Aktivitäten kann jeder mitmachen. Das fördert die so wichtige aktive Partnerschaft zwischen Behinderten und Nichtbehinderten. 


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN