Wie Müll vermieden werden kann Jugendliche liefern der Stadt Haselünne Ideen

Ihre Arbeitsergebnisse hat die deutsch-niederländische Gruppe am Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne präsentiert. Foto: Holger SeidelIhre Arbeitsergebnisse hat die deutsch-niederländische Gruppe am Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne präsentiert. Foto: Holger Seidel

Haselünne. Das Müllaufkommen im Hallenbad bereitet der Stadt Haselünne Sorge. Jugendliche liefern Ideen zur Abfallvermeidung.

Im Rahmen des Erasmus+-Programms des Kreisgymnasiums St. Ursula in Haselünne waren eine Woche lang Jugendliche und ihre Lehrkräfte aus dem niederländischen Leiden zu Gast in der Korn- und Hansestadt. Eine Gruppe aus 19 deutschen und niederländischen Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 17 Jahren hatte für das Projekt von der Stadt Haselünne den Auftrag erhalten, eine ressourcenschonende Alternative für die Verkaufsautomaten in den städtischen Schwimmbädern zu erarbeiten. Denn diese sorgen für ein hohes Müllaufkommen in den öffentlichen Einrichtungen.

Die aktuelle Thematik um die Müllentstehung und -beseitigung war den Teilnehmern schon durch ihre vorangegangenen Recherchen bekannt und so starteten die multinationale Gruppe motiviert in die Arbeit. Die Gründung einer Schülerfirma in Form einer Beratungsagentur mit Abteilungen wie Marketing, Inventors, Finanzen und Verwaltung erfolgte am ersten Projekttag.

Am Dienstag und Donnerstag wurde ganztägig an den Lösungsvorschlägen und der Präsentation der zahlreichen Arbeitsergebnisse gearbeitet. Eine Exkursion am Mittwoch zu den Firmen Augustin in Meppen und Automaten Gilbers in Haselünne bot den Lernenden die Möglichkeit, sich Rat von fachkundigen Experten einzuholen. Am Freitag wurden die Ergebnisse in einer Präsentation dem Vertreter der Stadt Haselünne, Thomas Mimjähner, dem Schwimmmeister, Reinhard Grawe und dem siebten Jahrgang des KGH präsentiert. Diese zeigten sich beeindruckt von den Ideen und der Arbeit der niederländischen und deutschen Mitglieder der Projektgruppe.

Das Erasmus+-Projekt unter dem Namen Geo-Circle wird noch bis ins Jahr 2020 mit unterschiedlichen Aktivitäten fortgesetzt werden. Interessierte sind eingeladen, der Arbeit der Haselünner und Leidener Jugendlichen auf Instagram unter clean.erasmus zu folgen.


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