Esders setzt auf Eigenentwicklung Haselünner wollen mit OLLI den Weltmarkt erobern

Im Familienunternehmen arbeiten auch (von links) Bernhard, Martin und Stefan Esders. Fotos: Lars SchröerIm Familienunternehmen arbeiten auch (von links) Bernhard, Martin und Stefan Esders. Fotos: Lars Schröer
Lars Schršer

Haselünne. Die Esders GmbH aus Haselünne schafft es seit 30 Jahren, sich mit Hightech made in Germany auf dem Weltmarkt zu behaupten. Selbst im Billiglohnland China konnten die Emsländer sich etablieren. Mit ihrer neuesten Erfindung namens OLLI wollen sie neue Maßstäbe setzen.

Von der neuesten Entwicklung erhofft sich das Unternehmen einen weiteren Aufschwung. „Wir haben es über drei Jahre entwickelt“, verrät Seniorchef Bernd Esders. Drei seiner vier Söhne sind bereits ins Unternehmen eingestiegen. Bernhard

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Von einem Umsatzrekord zum nächsten

Die Esders GmbH im Haselünner Gewerbegebiet ist ein typisches emsländisches Familienunternehmen. Seit 30 Jahren am Markt, sind nach einer schweren Krankheit des Vaters inzwischen zwei Söhne mit in die Geschäftsführung eingestiegen. In der Firma wird sich geduzt, vom Geschäftsführer bis zum Praktikanten. Es gibt keine Akkordarbeit für die 115 Beschäftigten. Seit 19 Jahren wächst der Umsatz des Mess- und Prüftechnikspezialisten für die Gas- und Wasserversorgung kontinuierlich an. Mit einer traditionell hohen Eigenkapitalquote von mehr als 90 Prozent setzt Esders weiter auf den Produktionsstandort Haselünne. Der Umsatz steigt seit 1999 von Jahr zu Jahr an. Nach 9,5 Millionen Euro 2017 übertraf er im vergangenen Jahr erstmals die zehn Millionen Euro-Marke Die Fachkräfte werden oft über Lernpartnerschaften mit ortsnahen Oberschulen und Gymnasien rekrutiert. „Rund 50 Prozent unserer Auszubildenden absolvierten vorher bei uns ein Schulpraktikum“, nennt Seniorchef Bernd Esders ein Erfolgsrezept. Jedes Jahr stelle das Familienunternehmen drei neue Auszubildende als Elektroniker für Systeme und Geräte ein. Das Ganze zahlt sich aus. Der große Fachkräftemangel, der im Emsland grassiert, hat Esders trotz starker Expansion bislang nicht erreicht. Das Familienunternehmen besitzt auswärtige Niederlassungen in Österreich, den Niederlanden, Polen und China.

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