Dienstabend mit Ehrungen Haselünner Wehr erhält neues Hubrettungsfahrzeug

Von Martin Reinholz

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Haselünne mit Markus Schüler (von links), Leo Menger, Klaus und Elisabeth Schlötke, Conny und Manfred Gilbers, Silke und Klaus Holterhaus, Holger Dykhoff, Wolfgang Veltrup, Werner Schräer und  Franz Wekenborg. Oben auf der Drehleiter Silvia und Johannes Schnakenberg. Foto: Martin ReinholzEhrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Haselünne mit Markus Schüler (von links), Leo Menger, Klaus und Elisabeth Schlötke, Conny und Manfred Gilbers, Silke und Klaus Holterhaus, Holger Dykhoff, Wolfgang Veltrup, Werner Schräer und Franz Wekenborg. Oben auf der Drehleiter Silvia und Johannes Schnakenberg. Foto: Martin Reinholz

Haselünne. Verdiente Feuerwehrkameraden hat die Freiwillige Feuerwehr Haselünne im Rahmen ihres Dienstabends geehrt. Ferner konnte Stadtbrandmeister Markus Schüler den Feuerwehrkameraden mitteilen, dass das neue Hubrettungsfahrzeug ausgeliefert wurde. Das neue Fahrzeug ersetzt die alte Drehleiter.

Schüler nutzte die Gelegenheit zu einem Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2018. Mit derzeit 132 Einsätzen liege das Einsatzaufkommen im „mittleren Bereich“, stellte der Stadtbrandmeister fest. In dem „ereignisreichen Jahr“ waren ein Großbrand in Wettrup und der lang anhaltende Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen „eine Herausforderung“ für die Haselünner Wehr. In diesem Zusammenhang dankte Markus Schüler allen Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz.

Meilenstein

Die Neuanschaffung des mittlerweile ausgelieferten Hubrettungsfahrzeugs für die Haselünner Wehr nannte Bürgermeister Werner Schräer einen „Meilenstein“ in der Geschichte der Haselünner Wehr. „Die Stadt und die Bürgerschaft wissen sich von der Haselünner Wehr getragen“, meinte der Bürgermeister. Er dankte den Feuerwehrkameraden nicht nur für ihr Engagement bei den unterschiedlichsten Einsätzen, sondern auch für die Bereitschaft, durch die Teilnahme an Fortbildungen und Lehrgängen ihr Können und Wissen stets aufzufrischen.

Unterstützung zugesichert

Schräer sicherte der Feuerwehr die weitere Unterstützung der Stadt zu. Konkret meinte der Verwaltungschef, dass die Stadt durchaus die „Notwendigkeit baulicher Maßnahmen an dem bestehenden Feuerwehrgebäude sehe“. Nach 40 Jahren Nutzungsdauer stoße das Gebäude an Grenzen, sagte Schräer.

Übungen und Fortbildung

Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne wurden Erster Hauptfeuerwehrmann Manfred Gilbers, Hauptlöschmeister Klaus Holterhaus und Oberbrandmeister Johannes Schnakenberg geehrt. Alle drei Jubilare zeichneten sich durch regelmäßige Teilnahmen an Übungen und Fortbildung innerhalb der Feuerwehr aus, lobte Stadtbrandmeister Schüler.

Manfred Gilbers engagiere sich zudem im Festausschuss der Haselünner Wehr. Klaus Holterhaus war Lehrgangsausbilder und Grundausbilder auf Kreisebene und zwischenzeitlich auch Wettbewerbsrichter, sagte Schüler. Johannes Schnakenberg diente der Haselünner Wehr über vier Jahre als Gerätewart und gehöre aktuelle dem Kommando der Wehr an. Schüler überreichte den Geehrten Präsente und deren Ehefrauen einen Blumenstrauß.

Der Erste Hauptfeuerwehrmann Klaus Schlötke wurde aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus der Einsatzabteilung in die Ehren- und Altersabteilung verabschiedet. „Über 47 Jahre warst du dabei, das ist eine stolze Leistung und dafür gebührt dir der Dank aller“, sagte Schüler zu Klaus Schlötke.

In der Ehren- und Altersabteilung

Bernd Heidemann gehört bereits 50 Jahre der Feuerwehr an. Im Jahr 2015 kam er aus Wuppertal ins Emsland. In Wuppertal trat er im Jahr 1968 in die Berufsfeuerwehr ein und war zuletzt als Fahrlehrer tätig. Seit 2015 ist er in der Ehren- und Altersabteilung in Haselünne.

Kreisbrandmeister Holger Dykhoff dankte den Kameraden – auch im Namen des anwesenden Abschnittsleiters im Bereich Mitte Wolfgang Veltrup – für ihren Einsatz. Dykhoff wies darauf hin, dass etwa 80 Prozent der Feuerwehreinsätze im Emsland auf ehrenamtlicher Basis laufen.

Bezüglich des Moorbrandes in Meppen betonte Dykhoff, dass die ehrenamtlichen Kräfte „Leistungsstärke“ bewiesen hätten. Er überbringe gerne das „ausdrückliche Lob“ der Bundeswehr an die emsländischen Einsatzkräfte, sagte der Kreisbrandmeister. Er forderte für die Feuerwehrmitglieder nicht nur „Respekt und Anerkennung“ sondern auch eine „gute Ausrüstung“.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN