Als Kulturstätte etabliert 50 Ehrenamtliche halten Hasetorkino Haselünne am Laufen

Von cw/pm

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cw/pm Haselünne. Kleine Lampen auf den Ablagen vor den Plätzen sorgen für gemütliches gedimmtes Licht, die braunen Sessel ähnlichen Sitze dahinter sind ur-bequem. Das Hasetor-Kulturkino in Haselünne ist gemütlich und verbreitet ein bisschen den Charme eines (häuslichen) Puschenkinos. Seit mittlerweile 15 Jahren ist das Hasetor-Kulturkino aus der emsländischen Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

  • Das Hasetor-Kulturkino wurde 2003 gegründet
  • 110 Besucher haben hier Platz
  • Die Ausstattung ist nostalgisch, die Technik modern
  • Das Programm bietet nicht nur Filme, sondern auch Kleinkunst

Schritt für Schritt gewann das urig-plüschige Kulturkino als kleines, aber sehr feines Kulturhaus auch über die Stadtgrenzen Haselünnes hinaus Ansehen – nicht zuletzt dank des enthusiastischen Teams dahinter.

Das Organisationsteam besteht aus rund 50 Kino- und Kultur-Freunden aus Haselünne und Umgebung, die sich mit viel Liebe zum Detail um Programmgestaltung, Service und Technik kümmern. Rein ehrenamtlich.

Einige von Anfang an dabei

Einige von ihnen sind schon von Anfang an dabei: Als das alte Kino in der Haselünner Innenstadt aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde, fanden sich schnell 20 Freiwillige, die das Kino auf Vordermann bringen wollten. Das gelang in Rekordzeit. Der Rest ist Geschichte.

Starke Verbundenheit mit Haselünne

„Ohne unsere Ehrenamtlichen gäbe es das Hasetorkino schon lange nicht mehr“, betont der Vorstandsvorsitzende Ingo Schmit. Auch den Sponsoren und Förderern aus der Wirtschaft zollt er Respekt: „Haselünne ist eine tolle Stadt. Die Haselünner halten zusammen und packen mit an, wenn es nötig ist. Das zeigen der Einsatz unserer Ehrenamtlichen auf der einen Seite und die finanzielle Unterstützung durch die hiesige Wirtschaft auf der anderen Seite. Ich kann nur sagen: Danke, ihr seid spitze!“

Aktuelles Programm 2018/1019

Im Dezember bringen Elisabeth Tondera (Gesang), Bernd Gortheil (Saxofon und Klarinette) und Rainer Rohe (Klavier) am 8. Dezember als „Tonal genial“ ein Weihnachtsprogramm jenseits von Rauschengelromantik auf die Bühne. In den Monaten Januar, Februar und März werden wieder tolle Filme am Sonntagnachmittag gezeigt. Hier bittet das Kino zusätzlich Kaffee und Kuchen an. Im Januar geht es dann wieder zum Büffet ins Restaurant Mykonos. Am 23. Januar heißt es: Zuerst Film schauen und anschließend gemütlich schlemmen.

Zum Lachen und Mitmachen

Für kindgerechte Unterhaltung sorgt das Theater Mär am 24. Februar mit „Eins zwei drei Tier“, wunderlichen und liebenswerten Figuren und einem Stück, dem schon Zuschauer ab zwei Jahren gut folgen können. Am 27. Januar hat Friedrich der Zauberer ein Programm zum Mitmachen im Gepäck. Auch dabei: Geschichten über ein äußerst komisches Huhn, das auf wundersame Weise Eier legt, ein Malbuch, in dem sämtliche Bilder fehlen und eine Herde roter Elefanten, die eine Menge zauberhafter Dinge vollbringen.

Befragung der Besucher

Das 15-jährige Bestehen nehmen Ingo Schmit und seine Mitstreiter zum Anlass für eine Publikumsbefragung. Unter dem Motto „Wünsch dir was!“ können Zuschauer in Kürze das Bühnenprogramm der kommenden Spielsaison mitbestimmen. Gefragt sind Anregungen und persönliche Wünsche, aber selbstverständlich auch Kritik. Auf Postkarten, die bei Veranstaltungen in der Stadt, an der Abendkasse, den Vorverkaufsstellen verteilt werden, und auf der Internetseite www.hasetor.de, können Vorschläge bis Ende Dezember geäußert werden. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Unter allen Teilnehmern werden ein Hasetor-Jahresabo der Saison 2019/2020 (gültig für alle Veranstaltungen) sowie zehn Hasetorkino-Gutscheine verlost.

Tickets für alle Veranstaltungen sind bei der Tourist-Information in Haselünne, der Werbeagentur Holl in Meppen sowie unter www.hasetor.de erhältlich.


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