Zwischenbericht für drittes Quartal 2018 veröffentlicht Berentzen-Gruppe steigert Ergebnis und Profitabilität

Die Berentzen-Gruppe verzeichnet in ihrem Zwischenergebnis einen Zuwachs bei alkoholfreien Getränken und ein Minus bei Spirituosen. Foto: Friso Gentsch/dpaDie Berentzen-Gruppe verzeichnet in ihrem Zwischenergebnis einen Zuwachs bei alkoholfreien Getränken und ein Minus bei Spirituosen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Haselünne. Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat ihren Zwischenbericht für das dritte Quartal 2018 veröffentlicht. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verzeichnete die Unternehmensgruppe ein deutliches Wachstum des Konzernbetriebsergebnisses (EBIT) vor Zinsen und Steuern auf sechs Millionen Euro.

Wie Berentzen mitteilt, stieg das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 11,6 Millionen Euro; zum Vorjahreszeitpunkt waren es 10,4 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag wie im Vorjahreszeitraum bei 117,6 Millionen Euro. Die Umsatzrendite stieg von 4,3 auf 5,1 Prozent.

„Nach einem bereits positiv verlaufenen zweiten Quartal können wir heute auch auf ein umsatz- und ertragsstarkes drittes Quartal 2018 zurückblicken“, berichtet Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe, und führt weiter aus: „Damit konnten wir die im ersten Quartal entstandene Umsatzlücke im weiteren Jahresverlauf vollständig schließen.“

Zuwachs bei alkoholfreien Getränken

Besonders erfreulich seien zudem die deutlichen Ergebniszuwächse. „Wir sind zufrieden, dass wir bei gleichbleibenden Umsätzen unser EBIT um fast 20 Prozent steigern konnten“, so Schwegmann. Dies sei vor allem auf deutlich höhere Roherträge zurückzuführen. Die EBIT-Umsatzrendite sei in den ersten neun Monaten gleichfalls von 4,3 Prozent auf 5,1 Prozent gewachsen.

Im bisherigen Jahresverlauf habe besonders das Segment Alkoholfreie Getränke mit einem Umsatzzuwachs von 8,4 Prozent eine positive Entwicklung verzeichnet. Ursache dafür sei vor allem der anhaltende Erfolg der unter der Marke Mio Mio vertriebenen Getränke, die von einem bereits hohen Ausgangsniveau wiederum ein Absatzplus von 37,5 Prozent bei einem überproportionalen Umsatzzuwachs erzielten. „Zudem haben sich auch die hochsommerlichen Temperaturen über einen langen Zeitraum in diesem Jahr in bessere Absatzzahlen unserer Mineralwässer niedergeschlagen“, freut sich Schwegmann.

Minus bei Spirituosen

Im Segment Spirituosen hingegen seien die Umsatzerlöse mit einem Minus von 3,4 Prozent rückläufig gewesen. „Sehr viel Freude hat uns aber auch hier wieder unsere Dachmarke Puschkin mit einer erneuten Absatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr gemacht“, sagt Schwegmann.

Auch das Segment Frischsaftsysteme habe einen Umsatzrückgang verzeichnet. Ursächlich dafür seien vor allem die anhaltenden Absatzschwächen bei den Fruchtpressen auf dem bedeutsamen Markt Frankreich. „Positiv hervorzuheben ist hingegen das per Saldo deutliche Absatzplus auf den übrigen Märkten.“

Ausblick auf künftige Entwicklung

„Mit Blick auf das traditionell starke Jahresendgeschäft erwarten wir insgesamt ein Umsatzplus für das vierte Quartal“, so Schwegmann. „Gleichzeitig werden wir dem zunehmenden Preisdruck, der durch einen immer aggressiveren Wettbewerb im Weihnachtsgeschäft entsteht, mit der Intensivierung von Marketing- und Promotion-Aktivitäten begegnen.“

Die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 bleibe vor diesem Hintergrund unverändert bestehen. Demnach erwartet die Unternehmensgruppe Konzernumsatzerlöse zwischen 162,8 und 171,2 Millionen Euro, ein Konzernbetriebsergebnis (Konzern-EBIT) zwischen 9,6 und 10,6 Millionen Euro und ein Konzernbetriebsergebnis vor Abschreibungen (Konzern-EBITDA) zwischen 17,2 und 19,0 Millionen Euro.


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