Aussichtsplattform Ein Platz zum Verweilen am Wasser an neuer Brücke in Haselünne

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Auf das Widerlager der alten Brücke in Haselünne wird eine Aussichtsplattform aufgesetzt. Details der Gestaltung sind noch in der Diskussion. Dahinter entsteht stadteinwärts (im Hintergrund ist die Hasestraße zu sehen) ein großer Platz mit viel Grün, Blumenbeeten und Kunst. Foto: Carola AlgeAuf das Widerlager der alten Brücke in Haselünne wird eine Aussichtsplattform aufgesetzt. Details der Gestaltung sind noch in der Diskussion. Dahinter entsteht stadteinwärts (im Hintergrund ist die Hasestraße zu sehen) ein großer Platz mit viel Grün, Blumenbeeten und Kunst. Foto: Carola Alge

Haselünne. 12,50 Meter breit, 10,97 Meter tief – so soll die Aussichtsplattform daherkommen, die die Stadt Haselünne im Zuge der Neugestaltung des Vorplatzes an der neuen Hasebrücke errichten wird.

Durch den räumlich versetzten Neubau der Haselünner Hasebrücke Richtung Eltern ist nördlich des alten Widerlagers Platz entstanden, den die Stadt als Hingucker vor allem für stadteinwärts Richtung Hasestraße fahrende Verkehrsteilnehmer entsprechend einladend gestalten will. Dabei soll die Blickbeziehung von der Lingener Straße zur Hasestraße aufgenommen und betont werden, ohne die Sicht zur Hasestraße und damit stadteinwärts zu verbauen.


Die Sandsteinreliefs der alten Brücke nach gründlicher Überarbeitung auf dem Platz präsentiert. Foto: Carola Alge


Im zentralen Bereich des Platzes ist eine quadratisch gepflasterte Fläche vorgesehen, auf der die Sandsteinreliefs der alten Brücke nach gründlicher Überarbeitung präsentiert werden. Ob das zentriert oder am Rande des Areals geschieht, ist noch offen. Die Nepomuk-Figur wird im vorderen rechten Teil etwa in Höhe der Abfahrt zur B 213 aufgestellt und beleuchtet. Abgegrenzt werden soll das Areal durch eine Spalierbaumreihe, an die sich eine Grünanlage anschließt.


Die geplante Aussichtsplattform über dem alten Widerlager. Grafik: Heiner Wittwer/NOZ


2,50 Meter herausragend

Auf das Widerlager der alten Hase-Überwegung wird eine Kragplatte gelegt, die über das Flussbett ragt und einen freien Blick auf die Hase ermöglicht. Nach derzeitigem Stand soll sie 2,50 Meter über den Brückenrest hinausgehen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen bekommen. Wie diese Plattform, die nach Auffassung von Bürgermeister Werner Schräer für die Stadt von großer touristischer Bedeutung sei, genau aussieht, wird zurzeit weiterdiskutiert. Angeregt wurde unter anderem eine Holz-Glas-Konstruktion, um den Blick nach unten freizugeben. Gegen eine solche Materialwahl sprechen aus Sicht der Verwaltung Sicherheitsaspekte.


Die neue Hasebrücke in Haselünne. Foto: Carola Alge


„Gerade im Winter kann es darauf sehr rutschig und damit gefährlich werden“, befürchtet Schräer. Er tendiert deshalb zu einer gepflasterten Variante, in die ein transparentes Element eingebracht werden könne. Der Haselünner Ausschuss für Bauwesen und Umwelt hatte während seiner jüngsten Sitzung eine solche Gestaltung begrüßt.

Statisch vertretbarer Aufwand

Diese Konstruktion stelle einen vertretbaren statischen Aufwand dar, der die Kosten gegenüber der ursprünglichen Variante reduziere, war der Tenor in dem Fachgremium. Entsprechend unterstützte er das Gesamtkonzept, regte aber eine Diskussion „über weiteres Fein-Tuning“ an. Umrandet wird die Aussichtsplattform durch ein Geländer, das in Farbe und Gestaltung mit dem der neuen Hasebrücke korrespondiert.

Fertigstellung für Frühjahr 2019 geplant

Die Fertigstellung des neuen Areals soll zum Frühjahr 2019 erfolgen. In die Herrichtung des Widerlagers investiert die Stadt 60 000 Euro, in die Platzgestaltung 80 000 bis 90 000 Euro.


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