Versammlung des Fördervereins PRO E 233 „Mehr Sicherheit, Lebensqualität und Lebenszeit“

Von Heiner Harnack

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Landrat Reinhard Winter (hinten, stehend) zeigte sich optimistisch, was den weiteren Planungsverlauf für die E 233 angeht. Foto: Heiner HarnackLandrat Reinhard Winter (hinten, stehend) zeigte sich optimistisch, was den weiteren Planungsverlauf für die E 233 angeht. Foto: Heiner Harnack

Haselünne. Unter dem Motto „Verbindungen, Zeit, Arbeit und Sicherheit schaffen“ hat die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins PRO E 233 im Gasthof Redeker in Lehrte stattgefunden. 40 Mitglieder waren der Einladung gefolgt.

Vereinsvorsitzender Dieter Barlage berichtete, dass derzeit 250 Mitglieder und Unterstützer dem Verein angehörten. Dazu würden Kommunen, Kammern, und Verbände gehören. Aber auch Privatpersonen hätten sich der Initiative angeschlossen.

Barlage zeigte auf, dass die E 233 eine zentrale West-Ost-Verbindung darstelle, die eine sehr schwierige Verkehrssituation mit sich brächte. „Viele Lkw, gefährliche Überholmanöver und die hohe Unfallgefahr auf der Strecke kennt jeder“.Der Ausbau der Strecke stehe nicht nur für mehr Sicherheit, sondern erhöhe auch die Lebensqualität und die Lebenszeit“, war sich Barlage sicher, dass die Verkehrsteilnehmer, aber auch die Menschen in der Region eher Vor- als Nachteile aus dem Ausbau ziehen würden.

Erster großer Schritt

Ferner begrüßte der Redner, dass der Landkreis mit dem Planfeststellungsverfahren für einen elf Kilometer langen Abschnitt zwischen der B 70 und der A 31 einen ersten großen Schritt zur Realisierung der vierspurigen Strecke verwirklicht habe. Zudem helfe der Ausbau definitiv, Nachwuchskräfte für die Region zu interessieren, meinte Barlage weiter. „Auch in Zukunft werden wir unsere Stimme erheben, um für den Ausbau zu werben“, erklärte der Unternehmer. Der Antrag für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens sei von der zuständigen Behörde angenommen und auch bereits veröffentlicht worden, berichtete Landrat Reinhard Winter den Gästen.

Landrat optimistisch

Natürlich müsse man abwarten, welche Einwendungen und Bedenken bis zum 15. November geäußert würden. „Ich rechne mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens im Bereich der Kreisgrenze Cloppenburg-Herzlake im Jahre 2019“, gab sich Winter optimistisch. Für den Planungsabschnitt 2 rechne er mit der Eröffnung im ersten Halbjahr 2020.

Ferner ging er davon aus, dass das Verfahren für den Abschnitt 8 (Bereich Cloppenburg-Emstek und Anschluss an die BAB-1) im Landkreis Cloppenburg aller Voraussicht nach Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres auf den Weg gebracht würde. „Gemeinsames Ziel muss es sein, für die ersten Abschnitte (PA-1 und PA-8) Baurecht zu erhalten“, meinte der Landrat weiter. Dann müsse man Bund und Land auffordern, dass der Bau auch wirklich realisiert würde. Winter wies darauf hin, dass die Landkreise vor Ort nicht bauen würden.


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