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Blaualgenverdacht bestätigt Badeverbot im Badesee am Campingplatz in Haselünne

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Ein grüner Schleier ist deutlich auf der Wasseroberfläche des Badesees am Campingplatz in Haselünne zu erkennen. Es handelt sich um Blaualgen. Foto: Harry de WinterEin grüner Schleier ist deutlich auf der Wasseroberfläche des Badesees am Campingplatz in Haselünne zu erkennen. Es handelt sich um Blaualgen. Foto: Harry de Winter

Haselünne. Der Landkreis Emsland hat das Baden im Badesee am Campingplatz in Haselünne seit Freitag verboten. Der Verdacht, dass das Gewässer von Blaualgen (Cyanobakterien) befallen ist, wurde am Dienstag offiziell bestätigt.

Wer am Badestrand des Sees am Campingplatz in Haselünne vorbei läuft, sieht einen grünlichen Film an der Wasseroberfläche. Bei der routinemäßigen Kontrolle des EU-Badegewässers hatte der Landkreis Emsland nach einer Sichtprüfung das Baden untersagt. Die entsprechenden Maßnahmen seien bereits getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Das endgültiges Prüfungsergebnis, ob es sich tatsächlich um Blaualgen handelt, teilte der Landkreis am Dienstag mit. Das Ergebnis war positiv. Damit wird das Badeverbot aufrechterhalten.

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Der Badesee wurde vom Landkreis Emsland gesperrt. Foto: Harry de Winter


Heinz-Richard Holt, Eigentümer des Haselünner Campingplatzes, zu dem auch der Badesee gehört, ist der Verdacht auf Blaualgen ebenfalls vergangene Woche vom Landkreis mitgeteilt worden. Aus Fürsorge und Vorsicht hatte er Schilder aufgestellt und die Badestelle abgesperrt. Ein großes Problem ist die Sperrung des Sees für Holt nicht. Die Campingsaison sei vorbei. Und auch mit einer erneuten Hitzewelle rechnet er nicht mehr. 


Der Badesee am Campingplatz in Haselünne. Foto: Harry de Winter


Nachdem Lünner See ist der Badesee am Campingplatz in Haselünne das zweite EU-Badegewässer, das im Emsland gesperrt wurde. Der Landkreis weist nochmals daraufhin, dass durch Verschlucken von Blaualgen gesundheitliche Probleme wie Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Benommenheit auftreten können. Noch bis zum 15. September nimmt die Behörde regelmäßig Proben aus den Badegewässern. 

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