Serie „Goldenes Buch“ Seehofer fühlte sich in Haselünne heimisch

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Haselünne. Horst Seehofer ist aktuell wohl einer der umstrittensten Politiker Deutschlands. Anfang 2013 war der Ur-Bayer Wahlkampfhelfer für den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Zusammen traten sie in Haselünne auf. Das Emsland gefiel dem CSU-Politiker.

Es ist noch gar nicht so lange her, politisch dennoch eine Ewigkeit: Im Januar 2013 war der heutige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu Gast in Haselünne. Seinerzeit bayerischer Ministerpräsident, begleitete er den damaligen niedersächsischen Amtskollegen David McAllister (CDU) beim Wahlkampftermin zur Landtagswahl in der emsländischen Hansestadt. Die beiden trugen sich im Laufe des Tages auch in das Goldene Buch der Stadt ein.

Auch der heute noch amtierende Bürgermeister Werner Schräer war bei der Veranstaltung dabei. „Ich erinnere mich, dass Herr Seehofer gesagt hat, dass das Emsland mit seiner Dynamik und die Stadt Haselünne besonders eine Region Bayerns sein könnte“, sagt er. Für den Auftritt der beiden Politiker mussten große Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, erzählt Schräer.

Niedersachsenlied mitgesungen

Am Ende der rund vierstündigen Veranstaltung sang der überzeugte Bayer Seehofer sogar das Niedersachsenlied mit. Es muss ihm gefallen haben im Emsland. Geholfen hat die prominente Begleitung dem Kollegen nicht besonders. McAllister gab sich auf der Veranstaltung zwar noch siegesgewiss („Sie stehen hier bei den Siegern des 20. Januar“), musste sein Amt aber an den SPD-Kandidaten Stephan Weil abgeben, obwohl die CDU stärkste Partei geworden war. Seit 2014 ist McAllister Mitglied des Europaparlaments.

Für Werner Schräer ist der Eintrag Seehofers und McAllisters ins Goldene Buch der Stadt keine große Sache. „Grundsätzlich sind alle Menschen gleich“, sagt er. „In das Goldene Buch unserer Stadt dürfen sich die Teilnehmer besonderer Veranstaltungen eintragen oder Personen, die etwas Besonderes für die Allgemeinheit geleistet haben.“ In der Wichtigkeit werde da nicht unterschieden – auch nicht für den aktuellen Bundesinnenminister.


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