Vorarbeiten für Erweiterung Mehr Platz, Licht und optische Weite für Kita Hasekids Haselünne

Von Carola Alge


Haselünne. Der Bauzaun ist errichtet, die Klinker der rückwärtigen Seite der Kita Hasekids in Haselünne abgetragen, der Spielplatz im rückwärtigen Bereich des Trakts zurückverlegt. Die Vorarbeiten für den Anbau der Einrichtung laufen auf Hochtouren.

Haselünne 50 Jungen und Mädchen werden in der Kita Hasekids an der Nordstraße in Haselünne bereits betreut werden. Ab voraussichtlich November 2018 können in dem Kindergarten weitere 25 Jungen und Mädchen Platz finden. Dazu wird der Bau im hinteren Bereich um einen Trakt erweitert.

Die Kita befindet sich in direkter Nachbarschaft des Krippenhauses Lünni, das seit Sommer 2016 in Betrieb ist und vor Kurzem ebenfalls um einen Anbau erweitert wurde. Die Anmeldezahlen für das Kita-Jahr 2018/2019 haben ergeben, dass das derzeitige Angebot an Regelplätzen für Kinder über drei Jahre in der Innenstadt nicht ausreichen wird. Das liege unter anderem auch an erfreulicherweise steigenden Geburtenzahlen. Es sei, so die Stadt, notwendig, eine weitere Regelgruppe in der Innenstadt zu schaffen.

Seit Januar 2017 in Betrieb

In der Kindertagesstätte Hasekids, die seit Januar 2017 in Betrieb ist, werden aktuell 50 Jungen und Mädchen in zwei Regelgruppen betreut. Die Möglichkeit einer Erweiterung um einen zusätzlichen Gruppenraum mit separatem Materialraum plus 52 Quadratmeter großem Bewegungsraum und erforderlichen Sanitäranlagen wurde bereits bei der Planung der Kita berücksichtigt und ist jetzt problemlos möglich.

Hohe Fenster

Der Anbau wird sich optisch 1:1 an das bestehende Gebäude anpassen und ebenso mit dunklem Klinker, hohen Fenstern und einem Flachdach mit Gefälledämmung versehen. Die Räume werden 3,50 Meter hoch. „Das sorgt für optische Weite und Licht. Ein neuer Flur mit Garderobenbereich führt hinten nach draußen.

In Kitas mit mehr als zwei gleichzeitig anwesenden Gruppen muss zusätzlich ein abgrenzbarer Bereich vorhanden sein, der auch als Mehrzweck- oder Bewegungsfläche nutzbar ist. Deshalb ist ein Bewegungsraum mit getrenntem Geräteraum geplant. Um zudem dem gestiegenen Bedarf an Mittagessen gerecht zu werden, ist eine Küche für die Essensanlieferung vorgesehen.

Die Kosten von annähernd 400000 Euro (377000 für den Bau und 23000 Euro für die Einrichtung) werden mit 110000 Euro vom Landkreis Emsland bezuschusst. 290000 Euro muss die Stadt an Eigenmitteln aufbringen.


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