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03.08.2018, 08:01 Uhr KOMMENTAR

„Jazz im Bock“ in Haselünne schließt eine Lücke

Kommentar von Carola Alge

Eine Lücke schließt die neue Reihe „Jazz im Bock“ in Haselünne.  Foto: Carola AlgeEine Lücke schließt die neue Reihe „Jazz im Bock“ in Haselünne. Foto: Carola Alge

Haselünne. Musik ist ihr Leben. Daran wollen nach Ger Happel und Roel Kolthek jetzt auch zwei weitere Haselünner teilhaben lassen – mit einer zunächst kleinen Reihe von Jazz-Konzerten im kleinen, aber feinen Ambiente. Ein Kommentar.

Birgit Jackson und Wolfgang Köster möchten ein Angebot etablieren, das nicht nur Profis eine Bühne gibt, sondern auch Newcomern und Musikern aus der Region. Konkurrenz zu dem, was die Niederländer mit ihrem „Live im Bock“ und dem einmal im Jahr stattfindenden Singer-Songwriter-Festival auf die Beine stellen, wird es nicht sein, sondern eine Lücke füllen. Das ist richtig so und dürfte neue Zuhörerkreise für die einstige Kneipe mit Flair erschließen.

Wie durch kleine, aber konstant greifende Zahnräder betrieben, wächst in Haselünne durch private Initiativen langsam eine Musikszene, die Spaß macht und das Zeug dazu hat, dass mehr daraus wird. Das nicht zuletzt auch dank der Unterstützung von Sponsoren und Einrichtungen wie des Stadtmarketingvereins.

Man mag es zurzeit noch belächeln, aber vielleicht entsteht daraus gemeinsam auf Dauer einmal etwas, was auch im seit Jahrzehnten so erfolgreichen Heimathaus in Twist einst ganz klein begann. Zum ersten Konzert dort vor 28 Jahren kamen 78 Zuhörer. Das waren nur knapp 30 mehr als bei den Konzerten im „Alten Bock“


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