20. Rosche-Korn-Erlebnistour Radler begegneten Hitze mit gemütlichem Tempo

Von Heinz Benken

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Haselünne Im Jubiläumsjahr haben die Teilnehmer der Rosche-Korn-Erlebnistour – nicht zuletzt wegen der annähernd tropischen Temperaturen – weniger Kilometer als sonst bewältigt.

Die 20. Auflage der Radfahrt war am Freitagnachmittag in Fürstenau gestartet worden und führte über die hügelige Landschaft bei Bippen in die Burgmannstadt Haselünne. „Einer der schönsten Ausflüge in unserer nun 20-jährigen Tour- Geschichte,“ befand Veranstalter Josef Rosche.

Die rund 500 Radler wurden in Fürstenau begrüßt von Susanne und Josef Rosche, Korn-Königin Johanna und den beiden Fürstenauer Bürgermeistern, von Bürgermeister Herbert Gans und Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. Vor dem Start zur Radtour blieb noch Gelegenheit, das Schloss Fürstenau mit Kirche und Gefängnishotel zu besichtigen.

In Gruppen zu jeweils rund 50 Radfahrern, von denen nicht nur die älteren auf E-Bikes unterwegs waren, ging es zunächst in gemütlichem Tempo über die Ausläufer der Ankumer Berge zum Torfwerk Hahnenmoor-Herzlake, wo eine Vesperpause eingelegt wurde.

„Die landschaftlich reizvolle Umgebung wirkte nach wochenlanger Hitze und Trockenheit doch ziemlich strapaziert,“ meinte ein Löninger Ehepaar, das mit weiteren vier Paaren aus der Hasestadt bereits zum fünften Mal die Korn-Erlebnistour gebucht hatte. Nicht zu übersehen war auch, dass das meiste Getreide schon abgeerntet war.

Lob für Organisation

Auch viele andere Radler gaben als Teilnahmegrund für die Tour das gemeinsame Erlebnis und die „hervorragende Organisation“ an. „Wir haben viel gesehen und sehr viel Spaß gehabt.“ Gestärkt ging es aus dem Moor, das bereits im Emsland liegt, auf die letzte Etappe in die Stadt Haselünne hinein, wo die Teilnehmer auf dem Brennerei-Hof der Firma Rosche ein unterhaltsames Programm mit Musik, Tombola und Essen und Trinken erwartete. Auch ein Team des Stoppelmarktes Vechta beteiligte sich und lud zum traditionellen Volksfest ein, das vom 16. bis 21. August gefeiert wird.

Die mehr als 500 Teilnehmer fanden genügend Platz im geräumigen Brennereihof der Familie Rosche und wurden noch einmal begrüßt und für ihr Durchhaltevermögen gelobt. Mit humorvollen Worten gab nicht nur das Ehepaar Rosche den Startschuss zum gemütlichen Abend. Auch Herbert Gans und Benno Trütken fanden ebenso aufmunternde Worte wie die 1. Kornkönigin Deuschlands, Johanna Lübbers aus Börger, Haselünnes Bürgermeister Werner Schräer und Kreisdezernent Marc-André Burgdorf. Fehlen durfte nicht der Hinweis auf eine historische Gemeinsamkeit der Städte Haselünne und Fürstenau. Das könnte durchaus ein Startschuss für weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden ehemaligen westfälischen Hansestädten sein, betonte Herbert Gans.


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