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83-Jährigen mit „Spoofing“ betrogen Falscher Bankangestellter erbeutet 12.000 Euro in Haselünne

Von cw/pm

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12000 Euro erbeutete ein Unbekannter von einem 83-Jährigen aus Haselünne.  Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa12000 Euro erbeutete ein Unbekannter von einem 83-Jährigen aus Haselünne. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

cw/pm Haselünne. Ein angeblicher Bankangestellter hat mit einer Betrugsmasche 12000 Euro in Haselünne erbeutet. Nach Angaben der Polizei zockte er als angeblicher Bankangestellter das Geld von einem 83-Jährigen ab.

Der Betrüger rief, so die Polizei, bei dem Senioren an und gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Volksbank Haselünne aus. Durch eine geschickte Gesprächsführung ist es dem Unbekannten gelungen, persönliche Daten des Opfers zu erhalten.

Der Unbekannte wendete das sogenannte „Spoofing“ an. Er rief bei der Haselünner Volksbank an und gab sich als das Opfer aus, um telefonisch eine Überweisung zu tätigen. Da das Opfer aber keine Vollmacht bei der Bank hinterlegt hatte, wurde ihm ein entsprechendes Schreiben zugesandt. Daraufhin rief der Betrüger erneut bei dem Opfer an und half ihm als vermeintlicher Bankangestellter beim Ausfüllen.

Überweisungen auf maltesisches Konto

Nachdem der 83-Jährige das Schreiben zurück an die Bank geschickt hatte, rief der Betrüger mehrfach bei der Volksbank an, um Überweisungen auf ein maltesisches Bankkonto zu veranlassen. Dadurch entstand ein Schaden von 12000 Euro.

Die Polizei warnt vor Anrufen falscher Bankangestellter. Bankmitarbeiter würden niemals am Telefon nach persönlichen Daten fragen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte deshalb auf keinen Fall seine Daten preisgeben.

*Spoofing“ bedeutet, dass man mithilfe einer Software seine Identität verschleiert. In diesem Fall ließ der Betrüger bei der Bank die Telefonnummer des Opfers anzeigen, um sich als dieses auszugeben.


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