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20.07.2018, 13:31 Uhr KOMMENTAR

Radfahrer auf neuer Hasebrücke: Hochgefährliche Selbstüberschätzung

Kommentar von Carola Alge

Gefährlich. Ein Radfahrer schiebt sein Gefährt mitten auf der Straße über die neue Hasebrücke in Haselünne. Foto: Carola AlgeGefährlich. Ein Radfahrer schiebt sein Gefährt mitten auf der Straße über die neue Hasebrücke in Haselünne. Foto: Carola Alge

Haselünne. Die Verkehrssituation an der neuen Hasebrücke in Haselünne ist für Radfahrer und Fußgänger klar geregelt. Sie werden zurzeit noch um das neue Bauwerk umgeleitet. Durchfahrtverbotsschilder und Absperrbaken signalisieren das eindeutig. Und dennoch halten sich viele nicht daran. Das führt zu hochgefährlichen Situationen. Ein Kommentar.

Natürlich, es ist verlockend, über die breit angelegte neue Hasebrücke auf kürzestem Weg in die Innenstadt bzw. aus ihr heraus zu radeln und nicht die zurzeit noch zu fahrende bogenförmige ausgeschilderte Umleitung zu nehmen. Das aber hat in den letzten Tagen zu zahlreichen gefährlichen Situationen geführt, die Gott sei Dank bisher keine schlimmen Folgen hatten. Es sind Fußgänger und Radfahrer zu beobachten, die verbotenerweise an den Absperrungen vorbei auf die Fahrbahn wechseln – nach dem Motto: „Das schaffe ich noch eben, bevor ein Auto kommt.“ Diese Selbstüberschätzung bringt nicht nur sie, sondern auch andere in Gefahr.

Bis Mitte August gilt die derzeitige Verkehrsführung. An diese Regel haben sich alle zu halten. Die Polizei sollte das regelmäßig kontrollieren und Verstöße rigoros ahnden.


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