Begeisterte Wiederholungstäter Schüler des Kreisgymnasium Haselünne besuchen Royouth-Center

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Alles hautnah erleben konnten die Schüler der Arduino-AG am Kreisgymnasium Haselünne beim Besuch der Rosen-Gruppe in Lingen. Foto: KGHAlles hautnah erleben konnten die Schüler der Arduino-AG am Kreisgymnasium Haselünne beim Besuch der Rosen-Gruppe in Lingen. Foto: KGH

Haselünne. Fünf Schüler der Arduino-AG am Kreisgymnasium Haselünne haben zusammen mit ihrer Lehrerin Sabine Suelmann, das Royouth-Center in Lingen besucht. Das Ziel der Royouth-Initiative ist die Talentförderung von Jugendlichen.

„Die Gruppe bestand fast vollständig aus ‚Wiederholungstätern‘, die vom letzten Besuch so begeistert waren, dass sie gerne noch mal wiederkommen wollten“, so Suelmann, die damit das Konzept von Royouth bestätigt sieht. Das nämlich überzeugt das KGH bereits seit Jahren mit seinem ausgewiesenen Ansatz der Talentförderung bei Kindern und Jugendlichen, der zu mehr Selbstständigkeit und Vertrauen in das eigene Können führen soll. Der Leitgedanke von Royouth lautet: „Wir wollen Jugendliche bei der Entdeckung und Entwicklung ihrer individuellen Begabungen unterstützen. Dabei ist es ganz egal, ob ihre Interessen im Bereich Naturwissenschaft und Technik, Wirtschaft und Gesellschaft oder Kunst und Musik liegen. Die Initiative Royouth fördert die Kreativität, die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein von Jugendlichen durch verschiedene Angebote.“

Orientierung geben

Hermann Rosen, Schirmherr von Royouth und Präsident der Rosen-Gruppe drückte bei dem Besuch seine eigene Überzeugung für das Konzept aus. „Für mich war Technik immer etwas Spannendes und deswegen bin ich Ingenieur geworden. Ich wollte wissen, wie die Dinge funktionieren, habe mein Talent für Technik ausprobiert und neue Ideen umgesetzt. Ich möchte alle jungen Menschen ermutigen, auf die Entdeckungsreise nach den eigenen Talenten zu gehen. Mit Royouth wollen wir den Jugendlichen Orientierung auf dem für sie richtigen Weg anbieten.“

Molche wecken das Interesse

Beim diesjährigen Besuch sollte es jedoch nicht nur um Lötübungen gehen, die den Schülern schon beim letzten Mal viel Freude gemacht haben, sondern ihr Wunsch war eine Betriebsbesichtigung der Rosen-Gruppe in Lingen. Besonders die Hightechmessgeräte, auch Molche genannt, weckten das Interesse der Schüler. „Wie sehen eigentlich die Molche in echt aus?“, fragte Madita Schulte aus dem Jahrgang 7. „Wie kommen die in die Pipeline hinein und wie verhindert man das Steckenbleiben der Molche?“, wollte Ina Schulte aus Jahrgang 6 wissen. Die Fragen belegten das hohe Interesse und die Begeisterung für das erforschende Lernen der AG-Teilnehmer. Antworten und Zusatzinformationen lieferte ihnen Franziska Otto aus der pädagogischen Leitung von Royouth.

Fachleute beantworten Fragen

Bei der Betriebsbesichtigung erhielten die Schüler Einsicht in die Bereiche der Logistik und diverser Fertigungsbereiche. Die eine oder andere Frage beantworteten direkt die Fachleuten vor Ort. Besonders der bunte wiederverwendete Kunststoff, der im Werk für den Bau der Molche hergestellt wird, weckte das Interesse.

Zum Schluss ihres Besuches hatte die Gruppe dann aber doch noch etwas Zeit für diverse Lötübungen. Da alle schon einige Erfahrungen dazu in der Arduino-AG gemacht hatten, erwiesen sie sich als sehr geschickt und erzielten schnell erfreuliche Ergebnisse in Form von Namensschildern bzw. kleinen Männchen aus Widerständen. „Wiederkommen – ja auf jeden Fall!“, waren sich alle einig.


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