Musikalisches Vergnügen Bläserklassen in Haselünne geben Sommerkonzert

Von Daniel Lösker

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Haselünne. Das zweite Haselünner Sommerkonzert der Bläserklassen in Kooperation der Bödiker-Oberschule und des Kreisgymnasiums hat die Beteiligten und Zuhörer in gute Laune versetzt.

Nach dem ersten Sommerkonzert 2017 hieß es bereits, ein solches Ereignis könne sehr gut zur Tradition werden. Das dachten sich Thorsten Giertz, Schulleiter der Bödiker-Oberschule, und sein Pendant im Kreisgymnasium, Norbert Schlee-Schüler, wohl auch und etablierten gemeinsam mit den Musiklehrerinnen Ines Krause, Stefanie Wendt und Sonja de Buhr ein sommerliches Event voller musikalischem Vergnügen. Vor zahlreichen Zuhörern bei herrlichstem Sonnenschein kann denn Krause mit der Jahrgangsstufe 6 sogleich den Anfang machen. Und zeigt, dass praktisches Musizieren den Kindern jene Freude bereitet, die Generationen von Schülern vorher im wichtigen, aber eben manchmal trockenen Musikunterricht vergeblich gesucht haben.

Krause ist es auch, die getrost als die Geburtshelferin der Bläser- oder Orchesterklassen bezeichnet werden kann. Kooperativ mit Wendt organisierte sie die ersten Schritte gegen so manchen Widerstand. Schlee-Schüler schließlich als Schulleiter und gleichfalls Musiklehrer ist der Glücksfall, den man braucht. Er, mit Erfahrung im Bläserbereich, liefert seinen Musiklehrern die sowohl finanzielle als auch helfende unterstützende Hand, die es benötigt, solch ein Projekt zum Erfolgsmodell zu machen. Dass dies allerorts freudige Gesichter zeichnet, ist der verdiente Lohn für die drei und ihre Helfer.

Große Fortschritte

Die fünften Klassen, also diejenigen, welche gerade ein knappes Schuljahr Musiziererfahrung hinter sich haben, zeigen besonders große Lust am musikalischen Miteinander. Unter der Stabführung von Wendt legen sie sogar kleine Soloeinlagen der jeweiligen Stimmgruppen aufs Parkett, die zu stetigem Applaus animieren.

Animiert fühlen sich denn auch die Musiker der Jahrgangsstufe 7, die beweisen, welch große Fortschritte sie seit Beginn ihrer Karriere als Orchestermitglied gemacht haben. Hier hört man, nun wieder unter der Leitung von Krause, bereits jene musikalisch feinen Stilmittel, wie dynamische Differenzierungen, große Melodiebögen oder gut herausgearbeitete rhythmische Phrasierungen.

Positive Erfahrungen

Bevor das als Gast auftretende Schulorchester des Copernicus-Gymnasiums Löningen unter ihrem Leiter Philipp Hemmen den schwungvollen Abschluss bemerkenswert ausgereift zelebriert, sind erst noch die Großen dran, also die Achtklässler, welche nach den Sommerferien leider keine Orchesterklasse mehr besuchen können. Doch für sie wurde im Bereich einer AG, die ebenfalls von Ines Krause geleitet wird, eine Möglichkeit eingeräumt, weiter gemeinsam Musik zu machen. Das sich solches lohnen kann, beweisen die herangereiften Instrumentalisten eindrucksvoll.

Schlee-Schüler, der den Dirigentenstab an die junge Musiklehrerin de Buhr übergibt und sich mit sichtlichem Frohsinn lieber ins Orchester setzt, um mitzuspielen, moderiert zwischen den Stücken ein wenig und macht so Werbung für das Projekt. Eigentlich wäre diese gar nicht nötig, zeigen doch die Leistungen aller jungen Protagonisten, welch positive Erfahrungen kollektives Musizieren bringen kann.


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