Neue Überwegung fertig Alte Hasebrücke in Haselünne wird Anfang Juli abgerissen

Von Carola Alge

Die fertige neue Hasebrücke in Haselünne (oben) ist hier gut erkennbar. Foto: Hermann SchmitzDie fertige neue Hasebrücke in Haselünne (oben) ist hier gut erkennbar. Foto: Hermann Schmitz

Haselünne. Die neue Hasebrücke in Haselünne ist fertig. Das optisch besonders gestaltete Geländer ist befestigt, die Gussasphaltschutzschicht aufgebracht. Die abschließende Straßendecke wird jetzt aufgebracht.

Aus der Vogelperspektive ist der neue Verlauf der Überwegung mit dem im Bau befindlichen Anschluss an die B213 gut erkennbar. Bord- und Rinnenanlage sind ebenso fertiggestellt wie die Verkehrsinsel in der Hasestraße. Hier wird es künftig sowohl eine Links- als auch eine Rechtsabbiegespur geben. Im Einmündungsbereich wird später eine Ampelanlage errichtet. Parallel zu den aktuellen Straßenbauarbeiten wurden umfangreich neue Versorgungsleitungen (Telekom, Trink- und Abwasserverband) verlegt.

Asphaltierungsarbeiten beginnen in Kürze

Die Asphaltierungsarbeiten auf der Hauptstrecke beginnen in der nächsten Woche. Der Abbruch der alten Hasebrücke soll, so Klaus Haberland, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, auf Anfrage unserer Redaktion, ab 1. Juli erfolgen. Die Aufhebung der Vollsperrung ist weiterhin für Mitte Juli geplant. Danach werden noch Restarbeiten ausgeführt.

Für Verkehr gesperrt

Infolge der Brückenbauarbeiten und ihrer Anbindung ist der Bereich der B 213 zwischen Haselünne und Eltern weiter für den Verkehr komplett gesperrt. Eine weiträumige Umleitung des Verkehrs zwischen Cloppenburg und Lingen verläuft ab Herzlake über die Landesstraße 55 und die Bundesstraße 402 nach Haselünne. In umgekehrter Richtung erfolgt die Umleitung westlich um Haselünne über die K223 und die K270. Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Umleitung über den Binsenweg eingerichtet.

Sechs Millionen Euro Investition

Die neue Hasebrücke in Haselünne im Zuge der Bundesstraße 213 wird östlich des vorhandenen Bauwerkes errichtet. Die neue Brücke kostet 2,4 Millionen Euro, die Straßenbauarbeiten bis Eltern einschließlich des Abbruchs der alten Hasebrücke betragen erfordern etwa 3,6 Millionen Euro. Damit liegt die Gesamtinvestition des Bundes für den Bereich derB 213 bei sechs Millionen Euro. Notwendig ist der Bau, da die alte Brücke in vielen Bereichen (Lager, Betonabdeckungen) saniert werden müsste. Dies hat sich als nicht wirtschaftlich erwiesen.

17,75 Meter breit

Die neue 66 Meter lange Überwegung der Hase wird in erheblich begradigter Form nahe der jetzigen entstehen, um die Innenstadt nicht abzuhängen. Das Bauwerk wird 17,75 Meter breit. Auf der Westseite bekommt es einen 3,50 Meter breiten Geh- und Radweg sowie einen 0,75 Meter breiten Schutzstreifen zur Fahrbahn. Damit will man eine Querung der B213 von Fußgängern und Radfahrern im Einmündungsbereich mit der Hasestraße vermeiden.

Durch den räumlich versetzten Neubau der Hasebrücke Richtung Eltern entsteht nördlich des heutigen Widerlagers ein Platz, der als Einfahrt in die Stadt optisch entsprechend gestaltet wird. Das übernimmt die Stadt Haselünne ( wir berichteten). 100000 Euro stehen für die Maßnahme im Etat 2018 zur Verfügung.