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28.05.2018, 11:05 Uhr KOMMENTAR

Altbau am Gymnasium Haselünne: Zeichen auf Abriss

Kommentar von Carola Alge

Ist der Altbau des Kreisgymnasiums Haselünne zu retten? Die Zeichen stehen eher auf Abriss. Foto: Carola AlgeIst der Altbau des Kreisgymnasiums Haselünne zu retten? Die Zeichen stehen eher auf Abriss. Foto: Carola Alge

Haselünne. In Sachen Altbau des Haselünner Kreisgymnasiums stehen die Zeichen auf Abriss. Leider. Ein Kommentar.

Es fehlt immer noch ein erkennbares Konzept für eine Nutzung, die den Landkreis Emsland als Schulträger veranlassen könnte, viel Geld in den Erhalt des in die Jahre gekommenen Gebäudes zu stecken.

Zwischen drei und vier Millionen Euro Sanierungskosten wären notwendig, um den Altbau zu erhalten. Finanziell ist der Landkreis Emsland gut genug aufgestellt, diese Summe zu investieren. Wofür aber? Der Bedarf für eine schulische Nutzung zeichnet sich nicht ab. Und eine Fremdnutzung ist angesichts der Lage dieses Traktes auf dem Schulgelände nicht unproblematisch.

Soll der Abriss verhindert werden, wird es Zeit, ein zukunftsfähiges Konzept auf den Tisch zu legen und dafür Fördermöglichkeiten zu sondieren. Eine wäre nach wie vor ein zentraler Jugendtreff oder eine Mehrgenerationen-Einrichtung als Ort der Begegnung für Jugendliche wie Erwachsene. Die Stadt Meppen hat es mit dem neuen Jam vorgemacht, wie Zuschüsse in nicht unerheblicher Höhe zu bekommen sind.


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