Bau in der Endphase Fahrbahndecke für neue Hasebrücke Haselünne

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Die Fahrbahnarbeiten an der neuen Hasebrücke in Haselünne laufen. Foto: Hermann SchmitzDie Fahrbahnarbeiten an der neuen Hasebrücke in Haselünne laufen. Foto: Hermann Schmitz

Haselünne. Der Bau der neuen Hasebrücke in Haselünne geht in die Endphase. Zurzeit wird die Fahrbahndecke des Bauwerks aufgebracht.

Die zu bearbeitende Fläche ist etwa 810 Quadratmeter groß. Die Betonunterlage wurde mit festen Strahlmitteln gereinigt und danach versiegelt. Darauf wurden eine Dichtungsschicht aus einer Bitumenschweißbahn und die Gussasphaltschutzschicht aufgebracht. Aktuell wird das Bauwerk, so Projektleiter Michael Hilgen, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, auf Anfrage unserer Redaktion mit der Schutzschicht versehen.

B 213 gesperrt

Infolge der Brückenbauarbeiten und ihrer Anbindung ist der Bereich der B 213 zwischen Haselünne und Eltern für den Verkehr seit 9. April komplett gesperrt. Die Vollsperrung wird bis Ende Juni andauern. Die restlichen Arbeiten sollen Ende August abgeschlossen sein. Wetterbedingte Verzögerungen müssen allerdings einkalkuliert werden.

Eine weiträumige Umleitung des Verkehrs zwischen Cloppenburg und Lingen verläuft ab Herzlake über die Landesstraße 55 und die Bundesstraße 402 nach Haselünne. In umgekehrter Richtung erfolgt die Umleitung westlich um Haselünne über die K 223 und die K 270. Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Umleitung über den Binsenweg eingerichtet.

66 Meter lang

Die neue Hasebrücke in Haselünne im Zuge der Bundesstraße 213 wird östlich des vorhandenen Bauwerkes errichtet. Kostenpunkt der Maßnahme: annähernd vier Millionen Euro plus 50000 Euro für den Grunderwerb. Die Kosten hat der Bund zu tragen. Notwendig wird der Bau, da die alte Brücke in vielen Bereichen (Lager, Betonabdeckungen) saniert werden müsste. Dies hat sich als nicht wirtschaftlich erwiesen. Die neue 66 Meter lange Überwegung der Hase wird in erheblich begradigter Form nahe der jetzigen entstehen, um die Innenstadt nicht abzuhängen.

Brücke 17,75 Meter breit

Das Bauwerk wird 17,75 Meter breit. Auf der Westseite bekommt es einen 3,50 Meter breiten Geh- und Radweg sowie einen 0,75 Meter breiten Schutzstreifen zur Fahrbahn. Damit will man eine Querung der B 213 von Fußgängern und Radfahrern im Einmündungsbereich mit der Hasestraße vermeiden.

Durch den räumlich versetzten Neubau der Hasebrücke Richtung Eltern entsteht nördlich des heutigen Widerlagers ein Platz, der als Einfahrt in die Stadt optisch entsprechend gestaltet wird. Das übernimmt die Stadt Haselünne ( wir berichteten). 100000 Euro stehen für die Maßnahme im Etat 2018 zur Verfügung.


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