Hauptversammlung in Hannover Ehemaliger E-Plus-Chef neuer Chefkontrolleur bei Berentzen

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Uwe Bergheim ist nun Vorsitzender des Berentzen-Aufsichtsrats. Foto: BerentzenUwe Bergheim ist nun Vorsitzender des Berentzen-Aufsichtsrats. Foto: Berentzen

Haselünne/Hannover. Bei der ordentlichen Hauptversammlung der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft in Hannover ist Uwe Bergheim zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt worden. Er ist Nachfolger von Gert Purkert, dessen Mandat endete.

Die Hauptversammlung wählte Bergheim zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats, der ihn in seiner anschließenden Sitzung wie vorgesehen zum neuen Vorsitzenden bestimmte. Gert Purkert sagte zum Abschied: „In den fast zehn Jahren meiner Amtszeit als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft durfte ich die Unternehmensgruppe bei der Entwicklung hin zu einem breit aufgestellten Getränkekonzern begleiten. Ich bin davon überzeugt, dass die Unternehmensgruppe sehr solide aufgestellt und damit für ihren weiteren, erfolgreichen Weg bestens gerüstet ist.“ Mit Bergheim habe die Berentzen-Gruppe einen erfahrenen und kompetenten neuen Aufsichtsratsvorsitzenden bekommen.

Uwe Bergheim ist derzeit selbstständiger Unternehmensberater in Düsseldorf. Außerdem ist der 61-jährige Kommunikationsbetriebswirt Mitglied im Präsidium der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs Frankfurt am Main. Wesentliche berufliche Stationen waren unter anderem der Textilhersteller Falke sowie der Telekommunikationsanbieter E-Plus, bei denen er jeweils den Vorsitz der Geschäftsführung innehatte.

„Wir danken Gert Purkert ganz herzlich für den engen und intensiven Austausch, auch in herausfordernden Zeiten“, sagte Ralf Brühöfner, der als Vorstand der Berentzen-Gruppe über die gesamte Amtszeit mit Purkert zusammengearbeitet hat.

Die Aktionäre entlasteten in der Hauptversammlung Vorstand und Aufsichtsrat. Außerdem beschlossen sie eine Dividende in Höhe von 0,22 Euro je Aktie. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses entspricht dies einer Rendite von rund 2,8 Prozent. Insgesamt werden damit rund 2,1 Millionen Euro an die Anteilseigner ausgeschüttet. „Rein rechnerisch entspricht dies über 80 Prozent des Konzernergebnisses“, teilt die Berentzen-Gruppe mit. Im Vorjahr waren es noch etwa 50 Prozent.“ Auf der Hauptversammlung waren 35,5 Prozent des Grundkapitals der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft vertreten.


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