Ehrungen und Planungen für 2018 SoVD Haselünne/Herzlake hat bald 700 Mitglieder

Von Martin Reinholz

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Ehrungen beim SoVD, Ortsverband Haselünne/Herzlake. Unser Bild zeigt (stehend, von links) Heinz Witschen, Lothar Kubath, Ursula Witschen, Christel Wekenborg, Heinrich Berentzen, Renate Stagge, Adelheid und Helmut Mann sowie (vorne sitzend) Elfriede Wursthorn und Elisabeth Fischer. Foto: Martin ReinholzEhrungen beim SoVD, Ortsverband Haselünne/Herzlake. Unser Bild zeigt (stehend, von links) Heinz Witschen, Lothar Kubath, Ursula Witschen, Christel Wekenborg, Heinrich Berentzen, Renate Stagge, Adelheid und Helmut Mann sowie (vorne sitzend) Elfriede Wursthorn und Elisabeth Fischer. Foto: Martin Reinholz

Haselünne. Die Mitglieder des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Ortsverband Haselünne/Herzlake, haben einen neuen Vorstand gewählt, verdiente Mitglieder geehrt und die Planungen für das laufende Jahr vorgenommen.

In seinem Rechenschaftsbericht freute sich der Vorsitzende Heinrich Berentzen über die „äußerst positive Mitgliederentwicklung“. Lag die Zahl der Mitglieder im Januar 2017 noch bei 652, so sind es zurzeit bereits 693. In den nächsten Tagen und Wochen werde die 700er Marke wohl überschritten, beurteilte Berentzen den positiven Trend. Zusammenfassend stellte er fest: „Die Anliegen des SoVD finden im politischen Raum zunehmend Beachtung.“

Einen Rückblick über die Aktivitäten des Vorjahrs gab der stellvertretende Schriftführer Wilhelm Jansen. Der Ortsverein nahm an überregionalen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in Brögbern und am Festakt zur 100-Jahr-Feier des SoVD in Lingen teil. Im April fand ein Themenfrühstück unter dem Motto „Bewegung im Alter“ und im September ein Themenfrühstück in der KZ-Gedenkstätte Esterwegen statt. Der Jahresausflug führte 58 Mitglieder in den Raum Emden und Greetsiel. Im Oktober gab es wieder ein Erntedankfest in den Haselünner Heimathäusern.

Druck machen, wo es erforderlich ist

„Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder vor Ort wäre die erfolgreiche Arbeit des SoVD nicht möglich“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands, Christel Wekenborg. In Niedersachsen sei der SoVD der erfolgreichste und mitgliederstärkste Sozialverband mit etwa 280.000 Mitgliedern. Als Themenfelder des SoVD nannte Wekenborg Altersarmut, Langzeitarbeitslosigkeit, Langzeitkranke und den beginnenden Pflegenotstand. „Wir machen der Politik Druck, wo es erforderlich ist.“ Wekenborg forderte eine weitere Verstärkung der Inklusion, da eine vollständige Teilhabe ein Menschenrecht sei.

Seinen letzten Bericht als Kassenwart gab Franz-Josef Reiners ab, da er bei den folgenden Vorstandswahlen nicht wieder für dieses Amt kandidierte. Seiner Kassenführung und der Arbeit des gesamten Vorstands wurde von der Versammlung Entlastung erteilt.

Neuwahlen

Bei den Neuwahlen wurden Heinrich Berentzen als Vorsitzender, Peter Krämer als sein Stellvertreter, Marie-Dolores Bölle als Schriftführerin, Wilhelm Jansen als stellvertretender Schriftführer, Edeltraud Koormann als Frauenbeauftragte und Josefa Scherner als stellvertretende Frauenbeauftragte in ihren Ämtern bestätigt. Neue Schatzmeisterin wurde Marianne Hilmes, die bisher stellvertretende Schatzmeisterin war. Stellvertretender Schatzmeister wurde Franz-Josef Reiners (bislang Schatzmeister). Walter Book schied als Beisitzer aus Herzlake aus dem Vorstand aus. Für ihn wurde Maria-Elisabeth Keller als Beisitzerin aus Herzlake neu in den Vorstand gewählt. Weitere Beisitzer wurden Maria Deters aus Dohren und Helmut Abeln aus Haselünne.

Die Revisoren Hubert Bölle, Albert Macke und Paul Niemann sowie die stellvertretende Revisorin Agnes Abeln wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Zu Delegierten wurden Heinrich Berentzen, Peter Krämer, Marianne Hilmes, Edeltraud Koormann und Wilhelm Jansen gewählt. Als Stellvertreter fungieren Helmut Abeln und Josefa Scherner. Elisabeth Fischer aus Lähden und Elfriede Wursthorn aus Haselünne wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Sozialverband geehrt. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden Adelheid und Helmut Mann, Ursula und Heinz Witschen sowie Renate Stagge ausgezeichnet.


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