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27.03.2018, 11:40 Uhr KOMMENTAR

Gläubige rücken näher zusammen

Von Carola Alge


Die zeitliche Verzögerung der Sanierung des evangelischen Gemeindehauses in Haselünne hat auch ihr Gutes. Foto: Carola AlgeDie zeitliche Verzögerung der Sanierung des evangelischen Gemeindehauses in Haselünne hat auch ihr Gutes. Foto: Carola Alge

Haselünne. Die zeitliche Verzögerung der Sanierung von Flur und Toiletten des evangelischen Gemeindehauses in Haselünne ist ärgerlich und kostet nicht wenig Geld. Aber: Sie hat auch ihr Gutes. Ein Kommentar.

Die Gemeindemitglieder in Haselünne und Herzlake sind näher zusammengerückt. Zunächst eher zwangsweise durch notwendig gewordene gemeinsam abgehaltene Gottesdienste in Herzlake. Zwei Monate lang begegneten sich Gläubige, die sonst eher wenig oder gar nichts miteinander zu tun haben. Kontakte entstanden. Flüchtige, aber erfreulicherweise auch tiefer gehende.

Das nicht nur durch die Gottesdienste, sondern ebenso durch die Tatsache, dass Gruppenräume infolge der Sanierungsarbeiten in Haselünne nicht zur Verfügung standen und Ersatztreffpunkte gefunden werden mussten. Es wurde auch hier teilweise nach Herzlake ausgewichen, oder Gruppen trafen sich dort, wo einige ihrer Mitglieder eigentlich zu Hause sind: in der Senioreneinrichtung Pro Talis zum Beispiel.

Dieser erfolgreich beschrittene Weg des Miteinanders darf gerne auch in Zukunft hin und wieder weiter gegangen werden nach dem Motto „Kirche kommt auch zu dir“.


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