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19.03.2018, 16:00 Uhr KOMMENTAR

Mit dem „Mammobil“ zur Vorsorge motivieren

Kommentar von Carola Alge

Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-Mammografie sind bereits winzige Tumore in der Brust erkennbar. Archivfoto: dpaAuf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-Mammografie sind bereits winzige Tumore in der Brust erkennbar. Archivfoto: dpa

Haselünne. Brustkrebs ist mit mehr als 70000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebsform bei Frauen. Aufklärung ist (lebens)wichtig. Und regelmäßige Vorsorge. Ein Kommentar.

Jede achte Frau erkrankt daran. Bei genetischer Vorbelastung beträgt das Risiko etwa 80 Prozent. Aber: Brustkrebs kann immer früher erkannt und besser behandelt werden und muss kein Todesurteil sein. Eine frühzeitige Diagnose kann lebensrettend sein. Die ermöglicht unter anderem das „Mammobil“. Das hier angebotene Mammografie-Screening stellt zur regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung eine ergänzende Untersuchung zur Früherkennung dar. Mit ihm können bereits minimale Veränderungen bzw. Vorstufen einer Krebserkrankung entdeckt und Therapien eingeleitet werden. Je eher, desto größer sind die Heilungschancen.

Das Angebot richtet sich insbesondere auch an Frauen, die beschwerdefrei und klinisch unauffällig sind. Gerade sie müssen motiviert werden, diese Form der kostenlosen Gesundheitsvorsorge zu nutzen.


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