Verkaufsoffener Sonntag Frühlingserwachen lockt tausende Besucher nach Haselünne

Von Martin Reinholz

Meine Nachrichten

Um das Thema Haselünne Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Haselünne. Das Frühlingserwachen in Haselünne hat tausende Besucher in die Hasestadt gelockt. Dazu hatten am Sonntag die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet und die Groove Onkels lockten mit Musik aus Mülltonnen auf die Straßen.

Einige Restaurants boten besondere kulinarische Angebote, die drei Haselünner Brennereien Besichtigungen, zahlreiche Geschäfte öffneten ihre Pforten und an unterschiedlichen Stellen in der Innenstadt gaben zu jeder vollen Stunde die Künstler der Groove Onkels unter den Motto „Alles im Eimer… Instrumente braucht keiner“ Kostproben ihres Könnens.

Wind zieht Besucher ins Warme

Direkt nach dem Mittag zog es die Besucher trotz des schneidenden Winds in die Haselünner Innenstadt. Zahlreiche Genießer nahmen im Vorfeld das Angebot der „Kulinarischen Woche“ wahr, die noch bis einschließlich kommenden Sonntag läuft. Die Besucher tummelten sich überwiegend in den warmen Geschäften oder in eine der drei geöffneten Haselünner Brennereien, um sich dort über das Brennen zu informieren oder einige Kostproben zu erhalten.

Musik aus Mülltonnen

Zu jeder vollen Stunde sammelte sich aber eine Menschentraube an unterschiedlichen Stellen in der Innenstadt. Immer dort wo die acht „Müllmänner“ der „Trash-Percussion-Performance“-Gruppe, die Groove Onkels aus Bohmte auftraten. Bereits bei Dieter Bohlens „Supertalent“ begeisterten sie im Jahr 2012 die Fernsehzuschauer und ließen Bohlen zu dem Urteil kommen, dass „ihr Groove“ irgendwo zwischen Rio und „We will rock you“ liege.

Alles ist ein Instrument

Mit Mülltonnen, Blumentöpfen, leeren und halbvollen Flaschen, alten Blechen, alten Fahrradreifen, leeren Ketchup- und Mayonaiseeimern entwickelten die ausgebildeten Drummer ungeahnte Klänge, kombiniert mit einer spektakulären Choreografie. Die acht 240 Liter Mülltonnen wurden getreten, behüpft, geschlagen, gedeckelt und mit Schlagzeugstöcken und Klobürsten malträtiert. Dazu gab es an den passenden Stellen die richtigen Schlachtrufe wie „Gelber Sack“ oder Hau weg, den Dreck“.

Optisch kamen die „Müllmusiker“ natürlich im typischen orangefarbenen Outfit daher, bereitgestellt vom Meppener Entsorgungsunternehmen Augustin, wo sie am 2. Juni gastieren werden, erklärte „Bandleader“ Joachim Dölker am Rande des Auftritts.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN