Rückschau auf das Jahr 2017 Feuerwehr Haselünne fährt 184 Einsätze

Von Gerd Mecklenborg

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Stadtbrandmeister Markus Schüler (2.v.l.) unterrichtete den Haselünner Ausschuss über die Arbeit und die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Gerd MecklenborgStadtbrandmeister Markus Schüler (2.v.l.) unterrichtete den Haselünner Ausschuss über die Arbeit und die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Gerd Mecklenborg

Haselünne. Die Einsatzstatistik der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne und die Nutzung der Jugendräume und Dorfgemeinschaftshäuser im Raum Haselünne waren Tagesordnungspunkte der Sitzung des Ausschusses für Familie und Ehrenamt Haselünne.

Die Zahl der Gesamteinsätze der Freiwilligen Feuerwehr bezifferte Haselünnes Stadtbrandmeister Markus Schüler mit 184. Im Detail seien das 19 Brandeinsätze, 154 Hilfeleistungen und elf Fehleinsätze gewesen, erläuterte Schüler. Damit hätten sich die Gesamteinsätze –im Vergleich zum vorangegangenen Jahr – im Jahr 2017 verdoppelt, führte der Stadtbrandmeister aus. Sogar um 73 Prozent gestiegen seien die Hilfeleistungen, hieß es.

13 Dienstabende

Man habe sich zu 13 allgemeinen Dienstabenden getroffen oder verschiedene Übungen mit anderen Hilfsorganisationen absolviert. „Unsere Kameraden haben sich zudem auf insgesamt 33 Lehrgängen erfolgreich weiterbilden können“, sagte Schüler. Erfolgreich verlaufen seien auch wieder die Ferienpassaktion „in guter Zusammenarbeit mit der Haselünner Polizei“, sowie Brandschutzunterrichtseinheiten in Kindertagesstätten und Schulen, hieß es im Bericht für den Ausschuss. Die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr bezifferte Schüler für die Einsatzabteilung mit 64, bei einem Durchschnittsalter von 37 Jahren, und bei der Alters- und Ehrenabteilung mit 16.

Zudem ließ der Stadtbrandmeister mit auf der Leinwand projizierten Bildern die 125-Jahr-Feier Revue passieren und präsentierte Fotos von besonderen Einsätzen. Im Sommer dieses Jahres erhoffe man sich die Auslieferung der Hubrettungsgerätschaften und für den Frühling „hoffen wir, dass wir das neue Alarmierungssystem des Landkreises, nach Bereinigung einiger technischer Probleme, in Betrieb nehmen können“, schloss Schüler seinen ausführlichen Bericht, für den die Ratsmitglieder sich bedankten und dabei nochmals die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr hervorhoben.

Optimal angelegt

Bürgermeister Werner Schräer berichtete im Anschluss über die Nutzung der Jugendräume und Dorfgemeinschaftshäuser im Stadtgebiet und in den Haselünner Ortschaften. Dabei erläuterte er detailliert die Höhe der Budgets für die einzelnen Einrichtungen wie alte Schulen, Jugendheime, Dorfgemeinschaftshäuser und Kultureinrichtungen. Der Bürgermeister lobte „das tolle Engagement der verschiedenen Vereine, Gruppierungen und der ehrenamtlich tätigen Menschen. „Die Gelder, die in diese Gebäude und Räumlichkeiten fließen, sind optimal angelegt, da sich jeder Verein und jede Dorfgemeinschaft mit den jeweiligen Einrichtungen identifiziert“, sagte Schräer. Der Ausschuss bedankte sich für die detaillierte Budgetauflistung, man freue sich über das aktive und gesellige Vereinsleben in allen Haselünner Ortschaften, hieß es einheitlich. Bernhard Temmen (SPD) regte die Anschaffung weiterer Defibrillatoren „für alle Haselünner Ortschaften“ an, „denn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand retten AED Geräte Leben und unterstützen auch den Einsatz mobiler Helfer direkt Vorort“, so Temmen. Man nehme die Anregung „gerne auf“, versprach Bürgermeister Schräer.


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