Esders mit neuem Umsatzrekord Investitionen in Haselünne – Auslandsgeschäft ausgebaut

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Besuch aus dem Wachstumsmarkt China in Haselünne: Die Delegation ließ sich die Produkte und die Produktion von Geschäftsführer Bernd Esders zeigen. Foto: EsdersBesuch aus dem Wachstumsmarkt China in Haselünne: Die Delegation ließ sich die Produkte und die Produktion von Geschäftsführer Bernd Esders zeigen. Foto: Esders

Haselünne. Mit einem erneuten Umsatzwachstum hat die Firma Esders aus Haselünne das Geschäftsjahr 2017 beschlossen. Mit 9,5 Millionen Euro liegt das Familienunternehmen rund sieben Prozent über dem bisherigen Umsatzrekord aus dem Jahr 2016 (8,95 Millionen).

Vor allem Aufträge aus dem Ausland, besonders aus China, hätten das 19. Wachstum in Folge laut einer Pressemitteilung begünstigt. Mit Investitionen am Stammsitz in Haselünne rüstet sich Esders für die kommenden Jahre.

Großes Know-how

Seit 19 Jahren wächst der Umsatz des Mess- und Prüftechnikspezialisten für die Gas- und Wasserversorgung. Mit einer traditionell hohen Eigenkapitalquote von mehr als 90 Prozent nutze Esders alle Vorteile des Haselünner Standortes: großes Know-how selbst ausgebildeter Fachkräfte sowie stetige Innovationen durch einen hohen Stellenwert von Forschung und Entwicklung.

Interesse aus China

Das Unternehmen sei als zuverlässiger Lieferant hochwertiger Messgeräte etabliert und erobere ein Jahr vor seinem 30. Geburtstag weitere Märkte im Ausland. Um 22 Prozent wuchs der Auftragseingang außerhalb des deutschen Heimatmarktes (plus 12 Prozent für alle Märkte), wobei die Lösungen von Esders vor allem in China auf großes Interesse stießen. Hier schloss der Mess- und Prüftechnikspezialist 2017 einige große Projekte ab.

Standort Haselünne wird ausgebaut

„Wir haben uns immer klar zum Standort Deutschland im Allgemeinen und Haselünne im Besonderen bekannt. Das bleibt auch so“, erklärt Geschäftsführer Bernd Esders. Bereits im Juni soll die Inbetriebnahme eines neuen Fertigungs- und Lagergebäudes mit rund 800 Quadratmetern erfolgen. Zudem investierte das Unternehmen in ein fünftes Fahrzeug für den vorbildlichen mobilen Service und führe ein neues ERP-System für die Produktionsplanung -und Steuerung ein.

Wachstum mit zufriedenen Mitarbeitern

„Die Steigerung der Produktivität durch Maßnahmen wie die Einführung und Nutzung von neuer Software, eines vollautomatischen Kleinteilelagers und durch modernisierte Fertigungslinien erhöhen unsere Chancen, im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, sagt Esders. „Dabei wollen wir unseren Mitarbeitern zugleich ein guter Arbeitgeber sein.“ Seit 2014 investiere er daher neben anderen Maßnahmen in ein betriebliches Gesundheitsmanagement. In den drei Jahren sei somit ein niedriger sechsstelliger Betrag in die verbesserte Mitarbeitergesundheit geflossen, zu der besonders das Wohlbefinden am Arbeitsplatz beiträgt.


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