Nachfolgerin von Margret Berentzen Andrea Schwerdt neue Vorsitzende der Haselünner Frauenunion

Von Martin Reinholz

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Der Vorstand der Frauenunion Haselünne: Monika Dühnen (von links), Anne-Christine Radke, Margret Berentzen, Andrea Schwerdt, Inge Ipe und Wilma Peters. Es fehlt auf dem Bild Antonia Bohse.  Foto: Martin ReinholzDer Vorstand der Frauenunion Haselünne: Monika Dühnen (von links), Anne-Christine Radke, Margret Berentzen, Andrea Schwerdt, Inge Ipe und Wilma Peters. Es fehlt auf dem Bild Antonia Bohse. Foto: Martin Reinholz

Haselünne. Die Mitglieder des Stadtverbands Haselünne der Frauenunion (FU) haben Andrea Schwerdt zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Die 33-jährige Grundschullehrerin löst Margret Berentzen ab, die die Haselünner Frauenvereinigung innerhalb der CDU 27 Jahre lang als Vorsitzende leitete.

Eine beeindruckende Bilanz der Haselünner Frauenunion für die vergangenen drei Jahre zog die scheidende Vorsitzende Margret Berentzen. Die Frauenunion in Haselünne zähle 70 Mitglieder. Das seien 40 Prozent aller CDU-Mitglieder in Haselünne. Der durchschnittliche Frauenanteil im gesamten Kreisverband Meppen betrage zurzeit 25 Prozent, sagte die Vorsitzende sichtlich stolz. In den vergangenen drei Jahren traten Berentzen zufolge drei Frauen neu in die FU Haselünne ein.

Seit 2015 wurden unterschiedliche politische Themen erörtert und durch Besuche von Institutionen und Firmen vertieft. Zum Thema Sicherheit wurden die Rettungsleitstelle im Meppener Kreishaus und die Freiwillige Feuerwehr in Haselünne besucht. Ein Versorgungsunternehmen in Haselünne und das Klimacenter in Werlte wurden zum Thema Umwelt und Energie besucht.

Noch Handlungsbedarf bei der Pflege

Im Bereich Bildung stellte Berentzen zufrieden fest, dass in Haselünne alle Schulformen angeboten werden. Die Grundschulen in den Ortschaften sollten genau wie die Förderschule, die Don-Bosco-Schule, in Haselünne erhalten bleiben, wünschte sich Berentzen. Ferner wurden die zahlreichen Pflegeeinrichtungen in Haselünne besichtigt. Neben Seniorenheimen gebe es zahlreiche Plätze für eine Tagespflege, für die Kurzzeitpflege und für ein betreutes Wohnen. „Alle Einrichtungen sind sehr gut – aber auch ausgebucht“, sah Berentzen noch Handlungsbedarf im Bereich der Pflege.

(Lesen Sie auch: Frauen-Union Haselünne besucht Caritas)

Margret Berentzen dankte ihren langjährigen Mitstreiterinnen Christa Meyer, Roswitha Sehrbrock und Maria Witte, die nach jahrzehntelanger Tätigkeit im Vorstand nicht wieder kandidierten. Christa Meyer war 23 Jahre im Vorstand, Roswitha Sehrbrock 27 Jahre. 37 Jahre engagierte sich Maria Witte im Vorstand der Frauenunion. „In all den Jahren engagierte sich Maria Witte beim jährlichen Seniorenkaffee zum Haselünner Schützenfest“, lobte Berentzen das Engagement. „Ich habe keinen Tag bereut, mitzumachen“, betonte Witte im Gegenzug.

„Viel Engagement und ganz viel Herz“

Martha Ortmann, langjährige Wegbegleiterin Berentzens, und Roswitha Sehrbrock ehrten die scheidende Vorsitzende im Namen des Kreisverbands der Frauenunion für ihre Vorstandstätigkeit. „Viel Engagement und ganz viel Herz“ zeichne Margret Berentzen aus, erklärte Orthmann. Gerade auch als stellvertretende Landrätin stehe Berentzen für eine „weitsichtige und moderne Politik“. Sehrbrock überreichte Berentzen eine Urkunde des CDU-Bundes- und Landesverbands: „Margret Berentzen hat einen unermüdlichen Einsatz in der CDU seit 1973 gezeigt.“

Bei nur einer Gegenstimme wählten die Frauen Andrea Schwerdt aus Haselünne zur Nachfolgerin von Margret Berentzen. Die stellvertretende Vorsitzende Inge Ipe aus Hülsen wurde in ihrem Amt bestätigt. Monika Dühnen aus Huden und Wilma Peters aus Haselünne wurden als Beisitzerinnen im Vorstand bestätigt. Neu als Beisitzerinnen in den Vorstand wählten die Haselünner Frauen Antonia Bohse aus Hülsen und Anne-Christine Radke aus Haselünne.

Die neue Vorsitzende der Haselünner FU, Andrea Schwerdt, skizzierte das Programm für das laufende Jahr. Im März soll das Krippenhaus Lünni, im Mai eine Autolackiererei, im September eine Haselünner Ortschaft und im Oktober das Haselünner Krankenhaus besichtigt werden.


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