Zunehmende Zahl der Einbrüche macht Bürgern Angst „Wir brauchen mehr Polizeipräsenz in Haselünne“

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Haselünne. Die zunehmende Zahl der Einbrüche macht Haselünner Bürgern Angst. „Wir brauchen mehr Polizeipräsenz“, fordert Karl-Heinz Möckel.

Der 64-jährige Wahl-Haselünner ist fassungslos wie viele. „Mehr als vier Einbrüche pro Woche – das kann so nicht weitergehen.“ Die öffentliche Sicherheit sei stark gefährdet.

„Die Menschen hier haben Angst, nachts auf die Straßen zu gehen. Viele sind nur noch mit dem Taxi oder mit dem eigenen Wagen unterwegs.“ In Gesprächen mit anderen Bürgern spüre er zum Teil große Angst. Gerade mancher ältere Mensch habe sich wegen der zunehmenden Einbrüche eine Alarmanlage im Haus installieren lassen. Bei anderen bleibe nachts das Licht an. Viele hätten zudem neue Sicherheitsschlösser einbauen lassen und ließen die Außenbeleuchtung am Haus an.

Angriffe und Einbrüche

Kaum ein Tag vergehe, „an dem man nicht in der Zeitung liest, dass Menschen angegriffen oder eingebrochen wurde.“ Schlimm findet Möckel das. Er „und viele andere, die sich namentlich nicht melden, weil sie Angst haben“, fordert deshalb „mehr Polizeipräsenz vor Ort. 24 Stunden täglich.“ Als Kritik an den Beamten in Haselünne will der 64-Jährige das nicht verstanden wissen. „Die machen wirklich sehr gute Arbeit. Aber eben nicht rund um die Uhr.“

Es müsse Schluss sein mit der Unterbesetzung von Polizeibeamten. „Wir brauchen die Ruhe und die Sicherheit in unserer Stadt für alle Einwohner und natürlich auch für unsere Übernachtungsgäste.“ Deshalb appellieren Möckel und seine Bekannten an die Verantwortlichen, „sich Gedanken zu machen, diesen Zustand zu ändern“.

Recht auf Sicherheit

Eine wachsende und aufblühende Stadt wie Haselünne mit viel Kultur und Tourismus, eine Stadt mit vielen älteren Menschen, mit Einwohnern, die hier eine neue Heimat gefunden haben“, habe ein Recht auf mehr Sicherheit. Genau die aber könne eine Polizeistation nicht leisten, die nicht rund um die Uhr besetzt sei. „Gerade in den Abend- und Nachtstunden sind die Einbrecher unterwegs. Also zu genau der Zeit, in der die Haselünner Polizeistation nicht besetzt ist.“ Zwar werde die Arbeit dann von Beamten in Meppen mitübernommen, „aber die haben einen langen Weg und eine weite Anfahrt und können auch nicht überall gleichzeitig sein“.


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