Bereich zum Verweilen Neuer Platz mit Aussichtsplattform an neuer Hasebrücke Haselünne



Haselünne. Die Arbeiten an der neuen Hasebrücke in Haselünne laufen auf Hochtouren. Voraussichtlich Ende März soll das Bauwerk an sich fertiggestellt sein. Im Zuge dessen entsteht Raum für einen neuen Vorplatz mit Aussichts- und Verweilmöglichkeit.

Durch den räumlich versetzten Neubau der Haselünner Hasebrücke Richtung Eltern entsteht nördlich des heutigen Widerlagers Platz, den die Stadt als Hingucker vor allem für stadteinwärts Richtung Hasestraße fahrende Verkehrsteilnehmer entsprechend einladend gestalten will. Es soll, so Bürgermeister Werner Schräer, die Blickbeziehung von der Lingener Straße zur Hasestraße aufgenommen und betont werden, ohne die Sicht zur Hasestraße und damit stadteinwärts zu verbauen.

100000 Euro im Etat

100000 Euro stehen für die Maßnahme im Etat 2018 zur Verfügung. Fördermöglichkeiten werden zurzeit abgeklopft. Im zentralen Bereich des Platzes ist eine gepflasterte Fläche vorgesehen, auf der die Sandsteinreliefs der alten Brücke nach gründlicher Überarbeitung präsentiert werden. Die Nepomuk-Figur wird im vorderen rechten Teil etwa in Höhe der Abfahrt zur B213 aufgestellt. Abgegrenzt wird das Areal durch eine Spalierbaumreihe, an die sich eine Grünanlage anschließt. Eine breite Wegefläche zu dem Platz soll es ermöglichen, dass sich dort problemlos beispielsweise zwei Rollstuhlfahrer begegnen können. „Diesen Teil barrierefrei zu gestalten ist uns mit Blick auf die Senioren der benachbarten Alteneinrichtungen wichtig“, so Schräer.

Blick auf Hase von Kragplatte

Auf dem heutigen Widerlager der alten Hasebrücke ist eine aufgelegte Kragplatte vorgesehen, die über das Flussbett ragt und einen freien Blick auf die Hase ermöglicht. Wie diese Plattform, die für die Stadt von großer touristischer Bedeutung sei, aussieht, wird zurzeit diskutiert. Denkbar wäre nach Angaben des Bürgermeisters zum Beispiel eine Holz-Glas-Konstruktion.

Beginn der Umgestaltung des Areals ist nach Einschätzung der Stadt voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres, wenn die alte Brücke zurückgebaut ist. Während der Gestaltung bleibe die Stadt erreichbar.

Geplanter Vorplatz im Bereich der neuen Hasebrücke. Quelle: Stadt Haselünne • Foto: Carola Alge • Grafik: NOZ/Heiner Wittwer

Der Zeitplan der neuen Hasebrücke sieht vor, dass voraussichtlich im Frühjahr die Straßenanschlüsse erfolgen, das Bauwerk abgedichtet und mit Belag versehen wird. Die Straßensanierung von Eltern (B402) bis zur Poller Straße ist für Ende August geplant.


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